Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_769/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Legal Reasoning and Defective Substantiation

Geschäftsnummer 8C_769/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against the decision of the Social Insurance Court of the Canton of Aargau. The complaint was in response to a non-entry decision by the court, which related to a case involving cantonal social insurance and premium reductions. The court had initially requested the individual to clarify whether the submission made on September 10, 2019, was intended to be a complaint against a decision from July 19, 2019, by the Social Insurance Agency of Aargau regarding premium reductions. The individual did not address this request, leading to a lack of necessary justification for the complaint, which was a requirement under Swiss law. Consequently, the Federal Tribunal decided not to enter into the complaint, and in this instance, decided not to impose court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Legal Reasoning and Defective Substantiation: The complaint was in response to a non-entry decision by the court, which related to a case involving cantonal social insurance and premium reductions. The court had initially requested the individual to clarify whether the submission made on September 10, 2019, was intended to be a complaint against a decision from July 19, 2019, by the Social Insurance Agency of Aargau regarding premium reductions. The individual did not address this request, leading to a lack of necessary justification for the complaint, which was a requirement under Swiss law. Consequently, the Federal Tribunal decided not to enter into the complaint, and in this instance, decided not to impose court costs.

Schlagwörter

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Kantonale Sozialversicherung (Prozessvoraussetzung) substantiierte Begründung Einrede der Verfassungswidrigkeit Auslegungsurteile Verletzung der Begründungspflicht Rückzug des Rechtsbegehrens Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure due to a manifest defect in the statement of grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the collection of court fees in this exceptional case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_769/2019

Urteil vom 27. November 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Prämienverbilligungen, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kantonale Sozialversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 14. Oktober 2019 (VBE.2019.595).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 28. Oktober 2019 gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Oktober 2019,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 30. Oktober 2019 an A.________, worin unter anderem auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 12. November 2019eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid auf die bei ihm am 10. September 2019 eingereichte Eingabe nicht eintrat, nachdem es A.________ zuvor die ungenutzt gebliebene Möglichkeit gewährt hatte, innert gesetzter Frist zu erklären, ob sie damit Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Bereich Prämienverbilligungen, vom 19. Juli 2019 führen wolle, widrigenfalls auf die Eingabe nicht eingetreten werde,

dass die Beschwerdeführerin darauf mit keinem Wort eingeht, statt dessen ausserhalb davon Liegendes vorbringt,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. November 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel