Dismissal for Failure to Meet Qualified Substantiation Requirements in Social Assistance Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, the appellant, who filed a complaint against a communal social service association at the Federal Tribunal of Switzerland concerning a decision on social assistance by the Administrative Court of the Canton of Bern. The appeal, dated November 18, 2021, challenges an earlier ruling given on October 13, 2021, related to prerequisites for social assistance. The appellant also applied for legal aid. The complaint was evaluated based on its compliance with procedural requirements, specifically the necessary detailed substantiation of alleged violations of constitutional rights. The tribunal assessed whether the appellant adequately addressed these legal standards in their appeal submission.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal for Failure to Meet Qualified Substantiation Requirements in Social Assistance Appeal: The appeal, dated November 18, 2021, challenges an earlier ruling given on October 13, 2021, related to prerequisites for social assistance. The appellant also applied for legal aid. The complaint was evaluated based on its compliance with procedural requirements, specifically the necessary detailed substantiation of alleged violations of constitutional rights. The tribunal assessed whether the appellant adequately addressed these legal standards in their appeal submission.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it did not meet the required grounds for appeal regarding the violation of constitutional rights (non-entry into the merits).
The request for legal aid was dismissed due to the hopeless nature of the appeal.
The collection of court fees was waived as an exception.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_768/2021
Urteil vom 30. November 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiberin Berger Götz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gemeindeverband Sozialdienst B.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2021 (100.2020.352U).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 18. November 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2021 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat,
dass ein auf kantonalem Recht beruhendes Urteil vor Bundesgericht weitgehend bloss wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. es ist in der Beschwerde konkret und detailliert darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch das kantonale Urteil verletzt worden sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E. 1.3 ; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2; 137 V 57 E. 1.3, je mit Hinweisen),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 18. November 2021, soweit er sich darin überhaupt auf den Gegenstand des vorliegenden Verfahrens und die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen bezieht, rein appellatorische Kritik übt, und namentlich keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend macht,
dass damit den vorerwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht Genüge getan wird (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 mit Hinweisen), weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Gerichtskosten) wegen aussichtsloser Beschwerdeführung (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG) abzuweisen ist,
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Regierungsstatthalteramt Oberaargau schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. November 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz