Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_767/2020 KI-generiert

Dismissal of Social Welfare Appeal for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 8C_767/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau concerning social assistance and procedural requirements. The appeal was submitted following the Administrative Court's decision issued on November 11, 2020, and handed over to the complainant on December 11, 2020. Despite being informed by the Federal Tribunal about the requirements for appeal and the deadline for submitting supplementary documentation, the complainant failed to meet these criteria within the statutory 30-day deadline. As the appeal did not include the necessary justification and did not explicitly demonstrate how the previous court's ruling was legally erroneous, it did not meet the minimum content requirements, leading to the Federal Tribunal deeming the complaint inadmissible.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal of Social Welfare Appeal for Procedural Deficiencies: The appeal was submitted following the Administrative Court's decision issued on November 11, 2020, and handed over to the complainant on December 11, 2020. Despite being informed by the Federal Tribunal about the requirements for appeal and the deadline for submitting supplementary documentation, the complainant failed to meet these criteria within the statutory 30-day deadline. As the appeal did not include the necessary justification and did not explicitly demonstrate how the previous court's ruling was legally erroneous, it did not meet the minimum content requirements, leading to the Federal Tribunal deeming the complaint inadmissible.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) materielle Begründetheit gesetzliche Verfahrensfrist Einstellung der Sozialhilfe Normenkontrolle Sozialversicherungsverfahren Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because the formal requirements for the statement of grounds were not met, leading to a decision not to enter upon the appeal under this simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_767/2020

Urteil vom 3. Februar 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Politische Gemeinde Bürglen, vertreten durch die Fürsorgebehörde, Mühlestrasse 2, 8575 Bürglen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 11. November 2020 (VG.2020.93/E).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 13. Dezember 2020 (Poststempel) gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung A.________ am 11. Dezember 2020 ausgehändigten Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 11. November 2020,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 16. Dezember 2020 an A.________, worin in Abweisung des Gesuch um Erstreckung der Rechtsmittelfirst auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass die nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägige Rechtsmittelfrist gemäss Art. 44 - 48 BGG am 27. Januar 2021 abgelaufen ist,

dass innert dieser Frist keine Beschwerdeergänzung eingegangen ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass somit auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Februar 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel