Canton Court Refusal Upheld for Late Cure Submission in Disability Insurance Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal against a decision made by the IV-Stelle Nidwalden on September 26, 2022, regarding invalidity insurance. The complaint was not pursued by the lower court, as it was determined that a letter requesting amendments to the complaint, issued on October 28, 2022, was received by the complainant on October 31, 2022, thus setting a deadline of November 10, 2022, which the complainant missed by filing on November 11, 2022. The appeal to the Swiss Federal Tribunal failed to show how the lower court's procedural actions violated federal law, resulting in the tribunal declining to review the case. Additionally, a request for legal assistance was denied due to the unfavorable prospects of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 lit. a BGG, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Canton Court Refusal Upheld for Late Cure Submission in Disability Insurance Appeal: The complaint was not pursued by the lower court, as it was determined that a letter requesting amendments to the complaint, issued on October 28, 2022, was received by the complainant on October 31, 2022, thus setting a deadline of November 10, 2022, which the complainant missed by filing on November 11, 2022. The appeal to the Swiss Federal Tribunal failed to show how the lower court's procedural actions violated federal law, resulting in the tribunal declining to review the case. Additionally, a request for legal assistance was denied due to the unfavorable prospects of the appeal.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed for the non-admission of the appeal in the simplified procedure due to insufficient substantive reasoning.
Used to dismiss the request for free legal aid due to the hopeless nature of the appeal (futile application).
Used to waive court costs exceptionally.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_750/2022
Urteil vom 6. Januar 2023
IV. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiberin Huber.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle Nidwalden,
Stansstaderstrasse 88, 6371 Stans,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts Nidwalden vom 15. November 2022 (SV 22 33).
Erwägungen:
1. Nach Art. 95 lit. a BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).
2. Die Beschwerdeführerin hat mit Eingabe vom 25. Oktober 2022 Beschwerde gegen die am 26. September 2022 erlassene Verfügung der IV-Stelle Nidwalden erhoben. Darauf ist die Vorinstanz mit Entscheid vom 15. November 2022 nicht eingetreten. Zur Begründung hat sie erkannt, ihr prozessleitendes Schreiben mit der Aufforderung zur Verbesserung der Beschwerdeschrift vom 28. Oktober 2022 sei der Beschwerdeführerin am 31. Oktober 2022 zugestellt worden. Die darin angesetzte Frist von 10 Tagen habe somit am 1. November 2022 zu laufen begonnen und folglich am 10. November 2022 geendet. Mit der Postaufgabe vom 11. November 2022 sei die Beschwerde mithin verspätet erfolgt.
3. Inwiefern das kantonale Gericht mit dieser Vorgehensweise gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) gesetzt haben soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Stattdessen trägt sie ausserhalb davon Liegendes vor, was nicht genügt. Denn nach der Rechtsprechung weist eine Beschwerdeschrift, die sich bei einem Nichteintretensentscheid lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung auf ( BGE 123 V 335 E. 1b; Urteil 9C_193/2022 vom 27. April 2022). Das führt zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .
4. Das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ; BGE 129 I 129 E. 2.3.1). In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird jedoch ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht Nidwalden, Sozialversicherungsabteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 6. Januar 2023
Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Die Gerichtsschreiberin: Huber