Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_749/2020 KI-generiert

Supreme Court Dismisses Appeal for Procedural Non-Compliance and Substantive Deficiency

Geschäftsnummer 8C_749/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Zug concerning issues related to unemployment insurance. The appeal was requested after the administrative court's decision dated October 19, 2020. However, the complainant failed to provide the necessary documents by the deadline set by the Federal Tribunal and also failed to meet the required substantive criteria in the appeal, as the complaint largely reiterated points already presented at the lower court level without addressing specific legal errors or incorrect facts as determined by the previous proceeding. Hence, procedural requirements were not sufficiently met for the Federal Tribunal to consider the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Supreme Court Dismisses Appeal for Procedural Non-Compliance and Substantive Deficiency: The appeal was requested after the administrative court's decision dated October 19, 2020. However, the complainant failed to provide the necessary documents by the deadline set by the Federal Tribunal and also failed to meet the required substantive criteria in the appeal, as the complaint largely reiterated points already presented at the lower court level without addressing specific legal errors or incorrect facts as determined by the previous proceeding. Hence, procedural requirements were not sufficiently met for the Federal Tribunal to consider the appeal.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) materielle Begründetheit Arbeitslosenversicherung gesetzliche Verfahrensfrist wiederholte Säumnis Arbeitslosigkeit Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Applied to rule on non-entry into the merits of the appeal due to formal defects.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Cited for the exceptional waiver of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_749/2020

Urteil vom 16. Dezember 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Arbeitslosenkasse des Kantons Zug, Industriestrasse 24, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug

vom 19. Oktober 2020 (S 2020 30).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 19. November 2020 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 19. Oktober 2020,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 20. November 2020, mit welcher A.________ aufgefordert wurde, den Formmangel der fehlenden Beilagen " (vorinstanzlicher Entscheid, das heisst der Entscheid der letzten Instanz, welche sich mit dieser Angelegenheit befasst hat, gegebenenfalls der Entscheid S 2020 30 vom 19. Oktober 2020) " bis spätestens am 3. Dezember 2020 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die Eingabe vom 7. Dezember 2020 (Poststempel),

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin den angefochtenen Entscheid nicht innerhalb der am 3. Dezember 2020 abgelaufenen ( Art. 44 - 48 BGG ) Nachfrist beigebracht hat, weshalb androhungsgemäss zu verfahren ist,

dass die Beschwerdeschrift abgesehen davon den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht zu genügen vermag, wonach in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, was ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),

dass die Beschwerdeführerin - soweit überhaupt sachbezogen - letztinstanzlich nämlich lediglich bereits vor Vorinstanz Vorgetragenes wiederholt, ohne auf das vom kantonalen Gericht dazu Erwogene auch nur ansatzweise einzugehen, geschweige denn aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Dezember 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel