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8C_748/2020 KI-generiert

Cantonal Decision Remanding Disability Insurance Case Not Immediately Appealable

Geschäftsnummer 8C_748/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute over an invalidity insurance claim addressed by the Swiss Federal Tribunal's social law division. The complainant, represented by legal counsel, challenged a decision made by the Cantonal Court of Freiburg, which involved the assessment of the degree of disability based on a 30% work capacity in an occupation adjusted to the complainant’s condition. The matter had been referred back to the administration for this disability assessment, deemed an intermediate decision under Swiss law. The complainant sought to contest this intermediate decision at the federal level, asserting that it resulted in an irreparable disadvantage. The tribunal was tasked with determining whether the criteria for an independent appeal against the interim decision were met under the provisions of Swiss procedural law.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Decision Remanding Disability Insurance Case Not Immediately Appealable: The complainant, represented by legal counsel, challenged a decision made by the Cantonal Court of Freiburg, which involved the assessment of the degree of disability based on a 30% work capacity in an occupation adjusted to the complainant’s condition. The matter had been referred back to the administration for this disability assessment, deemed an intermediate decision under Swiss law. The complainant sought to contest this intermediate decision at the federal level, asserting that it resulted in an irreparable disadvantage. The tribunal was tasked with determining whether the criteria for an independent appeal against the interim decision were met under the provisions of Swiss procedural law.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Invaliditätsgrad Invaliditätsversicherung Prozessrecht sozialversicherungsrechtlicher Vorbescheid Leitverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to dismiss the appeal summarily due to its inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

Art. 93 BGG

Cited as the basis for reviewing the admissibility of the appeal against an interlocutory decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_748/2020

Urteil vom 12. Januar 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann, und

dieser substituiert durch Rechtsanwalt Soluna Girón,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Freiburg, Impasse de la Colline 1, 1762 Givisiez,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Freiburg

vom 30. Oktober 2020 (605 2019 326).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 8. Dezember 2020 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg vom 30. Oktober 2020,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Angelegenheit an die Verwaltung zurückwies, damit diese den Invaliditätsgrad auf der Basis einer 30%igen Arbeitsfähigkeit in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit festlege,

dass damit ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG vorliegt, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann (statt vieler: BGE 140 V 282 E. 4.2 S. 285 f. mit Hinweisen),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 137 III 522 E. 1.3 S. 525 mit Hinweisen),

dass ein solcher Nachteil bei der Beschwerde führenden Person ausgewiesen sein muss,

dass solches hier nicht gegeben ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.3 f. S. 484 f.), weil die Beschwerdeführerin nach den von der Beschwerdegegnerin vorzunehmenden Invaliditätsbemessung und der gestützt hierauf zu erlassenden neuen Verfügung Beschwerde gegen den Endentscheid wird erheben können ( Art. 93 Abs. 3 BGG ), ohne dass der angefochtene Entscheid im bundesgerichtlichen Verfahren präjudizierende Wirkung entfaltet,

dass ebenso wenig ein Eintreten auf die Beschwerde gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG angezeigt ist,

dass nämlich, selbst wenn mit einer Gutheissung der Beschwerde direkt ein sofortiger Endentscheid herbeigeführt werden könnte und damit die im Rückweisungsentscheid angeordnete Invaliditätsbemessung obsolet würde, damit praxisgemäss kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung erspart würde (statt vieler: BGE 139 V 99 E. 2.4 S. 103 f.; 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483 oder SVR 2011 IV Nr. 57 [Urteil 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011] E. 3.3.2.2),

dass sich demzufolge die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid insgesamt als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG erledigt wird,

dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, I. Sozialversicherungsgerichtshof, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. Januar 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel