Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_746/2016 KI-generiert

Insurance Appeal Inadmissibility Due to Procedural Remand

Geschäftsnummer 8C_746/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complaint was filed against a decision made by a cantonal court which had overturned a ruling by an insurance company regarding an occupational accident insurance claim. The cantonal court's decision required the insurance company to conduct additional factual investigations before issuing a new ruling. The Supreme Court examined the admissibility of the complaint, concluding that interim decisions like the one in question are generally not subject to appeal unless specific legal criteria are met, which were not satisfied in this instance. Consequently, the Supreme Court declared that it would not entertain the complaint and stated that the legal costs would be imposed on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Insurance Appeal Inadmissibility Due to Procedural Remand: The cantonal court's decision required the insurance company to conduct additional factual investigations before issuing a new ruling. The Supreme Court examined the admissibility of the complaint, concluding that interim decisions like the one in question are generally not subject to appeal unless specific legal criteria are met, which were not satisfied in this instance. Consequently, the Supreme Court declared that it would not entertain the complaint and stated that the legal costs would be imposed on the complainant.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) vereinfachtes Verfahren Verfahrensrügen Unfallversicherungssache Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Verfahrenskosten Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was rejected under the simplified procedure because the admissibility requirements for an interlocutory decision were not met.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

The court costs are imposed on the appellant based on the outcome of the decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_746/2016

Urteil vom 17. November 2016

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Marco Unternährer,

Beschwerdeführer,

gegen

AXA Versicherungen AG,

General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur,

vertreten durch Herr lic. iur. Kavan Samarasinghe,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Luzern

vom 6. Oktober 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 9. November 2016 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 6. Oktober 2016, mit welchem der Einspracheentscheid der AXA Versicherungen AG vom 1. September 2015 aufgehoben und die Sache an diese zu weiterer Abklärung und anschliessendem Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen wurde,

in Erwägung,

dass Entscheide, mit welchen die Angelegenheit an die Verwaltung zu ergänzenden Sachverhaltsabklärungen und anschliessendem Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen wird, das Verfahren nicht abschliessen und daher beim Bundesgericht nur unter den in Art. 93 BGG erwähnten Voraussetzungen anfechtbar sind (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass, weil Zwischenentscheide nur ausnahmsweise beim Bundesgericht angefochten werden können, es dem Beschwerdeführer oder der Beschwerdeführerin obliegt darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind (vgl. BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632 mit Hinweis),

dass dies dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in einem anderen Fall unlängst mitgeteilt worden ist (Urteil 9C_492/2016 vom 19. August 2016),

dass er dennoch erneut gegen einen Rückweisungsentscheid Beschwerde erhebt, ohne sich auch nur ansatzweise mit diesen Eintretensvoraussetzungen auseinanderzusetzen,

dass abgesehen davon diese vorliegend offenkundig nicht gegeben sind (Näheres dazu a.a.O. sowie Urteil 8C_72/2016 vom 3. Februar 2016 mit Hinweisen),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. November 2016

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel