Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_745/2018 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Against Interlocutory Decision Ordering Further Investigative Steps in Accident Insurance Case

Geschäftsnummer 8C_745/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed a legal appeal against the decision of the Cantonal Court of Basel-Landschaft regarding a case involving accident insurance and procedural requirements. The Cantonal Court had previously annulled a decision by the SWICA health organization and had sent the matter back to SWICA for further investigation, instructing them to issue a new decision. The complainant, represented by a lawyer, sought to contest this ruling, arguing that the requirements imposed by the court's demand for a new multidisciplinary assessment would result in significant time and cost expenditures. However, the Swiss Federal Tribunal is reviewing whether this intermediate decision meets the criteria for appeal under Article 93 of the Swiss Federal Act on the Federal Supreme Court, which permits appeals in certain circumstances, potentially avoiding unnecessary procedural burdens.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Inadmissibility of Appeal Against Interlocutory Decision Ordering Further Investigative Steps in Accident Insurance Case: The Cantonal Court had previously annulled a decision by the SWICA health organization and had sent the matter back to SWICA for further investigation, instructing them to issue a new decision. The complainant, represented by a lawyer, sought to contest this ruling, arguing that the requirements imposed by the court's demand for a new multidisciplinary assessment would result in significant time and cost expenditures. However, the Swiss Federal Tribunal is reviewing whether this intermediate decision meets the criteria for appeal under Article 93 of the Swiss Federal Act on the Federal Supreme Court, which permits appeals in certain circumstances, potentially avoiding unnecessary procedural burdens.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Zwischenentscheid Unfallversicherer Untersuchungshaft- und Ermittlungskosten ergänzende medizinische Abklärung Leitverfahren nicht wiedergutzumachender Nachteil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule on the non-admission (Nichteintreten) of the appeal due to inadmissibility in the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

Used to reject the request for legal aid because the appeal was hopeless (aussichtslos).

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Used to impose the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_745/2018

Urteil vom 31. Oktober 2018

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Advokat Dr. Yves Waldmann,

Beschwerdeführer,

gegen

SWICA Gesundheitsorganisation,

Rechtsdienst,

Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Basel-Landschaft

vom 16. August 2018 (725 18 45 / 220).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 26. Oktober 2018 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 16. August 2018, mit welchem in Aufhebung des Einsprachentscheids vom 18. Dezember 2017 der SWICA Gesundheitsorganisation die Angelegenheit an diese zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen wurde,

in Erwägung,

dass ein Zwischenentscheid vorliegt, der nur unter den in Art. 93 BGG erwähnten Voraussetzungen anfechtbar ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt,

- dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder

- dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 139 IV 113 E. 1 S. 115 ; 135 I 261 E. 1.2 S. 263),

dass diese Ausnahme restriktiv zu handhaben ist, weshalb es der Beschwerde führenden Person obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind, soweit sie nicht offensichtlich gegeben sind ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.),

dass ein irreparabler Nachteil in Sinne von lit. a weder behauptet noch erkennbar ist,

dass hingegen geltend gemacht wird, die von der Vorinstanz erwägungsweise geforderte neue polydisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers führe zu einem bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten sowie zu einem weitläufigen Beweisverfahren im Sinne von lit. b,

dass indessen - wie bereits dargetan - insbesondere auch die Eintretensvoraussetzungen nach lit. b restriktiv zu handhaben sind,

dass das Bundesgericht denn auch Beweismassnahmen, wie vorliegend von der Vorinstanz angeordnet, in steter Rechtsprechung als nicht die Voraussetzungen nach lit. b erfüllend betrachtet (statt vieler etwa Urteile 8C_64/2018 vom 25. Januar 2018 mit Hinweisen oder 9C_803/2015 vom 25. November 2015 sowie 9C_1003/2012 vom 15. Januar 1013),

dass der Beschwerdeführer darüber hinaus keine besonderen Umstände geltend macht, welche zu einer anderen Beurteilung führen könnten,

dass sich daher die Beschwerde als offensichtlich unzulässig erweist, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG führt,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Oktober 2018

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel