Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_740/2019 KI-generiert

Claimant's Appeal Dismissed for Procedural and Substantive Deficiencies

Geschäftsnummer 8C_740/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint against the decision of the Cantonal Court of Lucerne regarding the Swiss Accident Insurance Fund (Suva). The case revolves around a dispute related to accident insurance and procedural requirements. The individual had received a court notice requesting the submission of the contested decision by a specified deadline, which he failed to meet. The complaint submitted was deemed not to meet the minimum requirements for justification, as it lacked substantive engagement with the prior court's considerations and instead offered general disparagements of the opposing party and the lower court. Consequently, the Swiss Federal Tribunal was involved to assess the situation following the procedural lapse and insufficiently substantiated complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Claimant's Appeal Dismissed for Procedural and Substantive Deficiencies: The case revolves around a dispute related to accident insurance and procedural requirements. The individual had received a court notice requesting the submission of the contested decision by a specified deadline, which he failed to meet. The complaint submitted was deemed not to meet the minimum requirements for justification, as it lacked substantive engagement with the prior court's considerations and instead offered general disparagements of the opposing party and the lower court. Consequently, the Swiss Federal Tribunal was involved to assess the situation following the procedural lapse and insufficiently substantiated complaint.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Beweismängel Fehlen materieller Voraussetzungen Unfallversicherung prozessleitende Verfügungen Beschwerdelegitimation persönliche Anhörung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits in simplified procedure due to formal deficiencies.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

The court order imposes the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_740/2019

Urteil vom 12. November 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 22. August 2019 (5V 19 66).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. September 2019 (Poststempel) von A.________ gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 22. August 2019,

in die gemäss postamtlicher Bescheinigung A.________ erstmals am 9. Oktober 2019 erfolglos gegen Unterschrift zugestellte Verfügung vom 4. Oktober 2019, mit welcher er zur Einreichung des angefochtenen Entscheids bis spätestens am 21. Oktober 2019 aufgefordert wurde, anderenfalls die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die Eingabe von A.________ vom 6. November 2019 (Poststempel), mit welcher er den mit persönlichen Notizen angereicherten angefochtenen Entscheid einreicht,

in Erwägung,

dass eine gegen Unterschrift des Adressaten oder der Adressatin überbrachte Mitteilung als spätestes am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch eröffnet gilt ( Art. 44 Abs. 2 BGG ),

dass damit von einer Kenntnisnahme der Verfügung vom 9. Oktober 2019 durch den Beschwerdeführer auszugehen ist, welche es ihm ermöglicht hätte, innert gesetzter Frist zu reagieren, was er indessen unterliess,

dass abgesehen davon die Beschwerde offensichtlich nicht den Mindestanforderungen an eine Begründung gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG zu genügen vermag; ein sachliches Auseinandersetzen mit den vorinstanzlichen Erwägungen ist nicht zu erkennen, geschweige denn ist näher dargetan, inwiefern das kantonale Gericht mit seinem Entscheid gegen Recht verstossen haben soll; pauschal gehaltene Verunglimpfungen der Gegenpartei wie auch der Vorinstanz reichen nicht aus (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,

dass eine ausnahmsweise kostenfreie Verfahrenserledigung ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ) mit Blick auf die Art und Weise der Rechtsmittelführung ausser Betracht fällt,

dass demnach die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. November 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel