Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_734/2018 KI-generiert

Federal Supreme Court Rejects Appeal of Cantonal Procedural Decision Lacking Constitutional Substantiation

Geschäftsnummer 8C_734/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision of the Administrative Court of the Canton of Thurgau, concerning a refusal to hear a complaint related to social assistance. The complaint was initially directed against a decision made by the Political Municipality of Frauenfeld. The Administrative Court upheld the non-entertainment of the complaint by the cantonal Department of Finance and Social Affairs. The case revolves around procedural requirements and whether the cantonal legal provisions were appropriately applied, with the Federal Supreme Court noting that complaints concerning constitutional rights require specific and detailed allegations. The appellant failed to demonstrate such constitutional violations, leading to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Rejects Appeal of Cantonal Procedural Decision Lacking Constitutional Substantiation: The complaint was initially directed against a decision made by the Political Municipality of Frauenfeld. The Administrative Court upheld the non-entertainment of the complaint by the cantonal Department of Finance and Social Affairs. The case revolves around procedural requirements and whether the cantonal legal provisions were appropriately applied, with the Federal Supreme Court noting that complaints concerning constitutional rights require specific and detailed allegations. The appellant failed to demonstrate such constitutional violations, leading to the dismissal of the appeal.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) verfassungsmässige Rechtsgleichheit Verletzung von Verfahrensrechten Verwaltungsbeschwerde Vorabentscheidungsverfahren Verwendungsrecht Rechtsstaat

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 106 Abs. 2 BGG
95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not proceeded upon (Nichteintreten) under the simplified procedure based on this article.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive the imposition of court costs.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not proceeded upon (Nichteintreten) under the simplified procedure based on this article.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_734/2018

Urteil vom 7. November 2018

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Politische Gemeinde Frauenfeld, vertreten durch den Stadtrat Frauenfeld,

Rathaus, 8501 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau

vom 29. August 2018 (VG.2018.83/E).

In Erwägung

dass das Verwaltungsgericht das Kantons Thurgau im angefochtenen Entscheid das Nichteintreten des kantonalen Departements für Finanzen und Soziales auf eine gegen die Verfügung der Politischen Gemeinde Frauenfeld vom 19. Februar 2018 erhobene Beschwerde bestätigte,

dass dabei kantonales Recht zur Anwendung gelangte (§ 20, 24 und 45 VRG/TG),

dass ein auf kantonalem Recht beruhender Entscheid vor Bundesgericht weitgehend bloss wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei hierfür eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. konkret und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen; die Verletzung blossen kantonalen Rechts bildet keinen selbstständigen Beschwerdegrund (Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41 ; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2 S. 227 f.; 137 V 57 E. 1.3 S. 60 f. ; 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68, je mit Hinweisen),

dass die Beschwerdeführerin nichts Derartiges vorbringt,

dass es insbesondere nicht ausreicht, eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots allein unter Verweis auf andere, hier nicht direkt anwendbare Verfahrensbestimmungen des Bundes oder anderer Kantone zu behaupten,

dass das kantonale Gericht im Übrigen näher begründet hat, weshalb das kantonale Recht die Zustellung von Verfügungen der Verwaltung mit A-Post Plus zulässt, dabei auch Urteile des Bundesgerichts angeführt hat, welche dies geschützt haben (so etwa Urteil 1C_330/2016 vom 27. September 2016 E. 2.4),

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. November 2018

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel