Claimant's Misdirected Revision Request Treated as Untimely Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual against the decisions made by the Social Security Court of the Canton of Fribourg regarding invalidity insurance matters. A request for revision was made, but it was ruled that the initial decision had already been finalized, leading to a lack of acceptable grounds for a complaint in the context of public law. The individual sought to challenge a previous ruling and question a transfer that was made prematurely before the final decision was reached. Ultimately, the court indicated that a request for revision still remains possible and mentioned that the request for legal aid was denied.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 BGG, Art. 61 lit. i ATSG, Art. 106 VRG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 BGG; Claimant's Misdirected Revision Request Treated as Untimely Appeal: A request for revision was made, but it was ruled that the initial decision had already been finalized, leading to a lack of acceptable grounds for a complaint in the context of public law. The individual sought to challenge a previous ruling and question a transfer that was made prematurely before the final decision was reached. Ultimately, the court indicated that a request for revision still remains possible and mentioned that the request for legal aid was denied.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive to specify that a single judge is competent to rule on the application.
Cited in the dispositive because the request for legal aid was denied.
Cited in the dispositive to order that no court fees are to be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_733/2009, 8C_865/2009
Urteil vom 5. November 2009
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Parteien
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Freiburg,
Route du Mont-Carmel 5, 1762 Givisiez,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerden gegen die Verfügungen des Kantonsgerichts Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, vom 19. Juni und 7. September 2009.
Nach Einsicht
in die unter der Prozessnummer 8C_865/2009 laufende Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 12. Oktober 2009 (Poststempel) gegen die Verfügung 605 2009-282 des Sozialversicherungsgerichtshofs des Kantons Freiburg vom 7. September 2009, worin auf ein am 26. August 2009 eingereichtes Revisionsgesuch gegen die Abschreibungsverfügung 5S 2006-231 + 605 2009-212 vom 19. Juni 2009 nicht eingetreten und dieses an das Bundesgericht als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Abschreibungsverfügung vom 19. Juni 2009 weiter geleitet wird,
in die an das Bundesgericht gerichtete Eingabe von A.________ vom 20. September 2009, worin er die von der Vorinstanz vorgesehene, (fälschlicherweise vor Eintritt der Rechtskraft ihres Entscheides vorgenommene, vom Bundesgericht unter der Prozessnummer 8C_733/2009 registrierte) Überweisung in Frage stellt,
in Erwägung,
dass A.________ mit seinen Eingaben einzig auf die Aufnahme eines Revisionsverfahrens durch das kantonale Gericht abzielt, nicht jedoch auf das Entgegennehmen der Eingabe vom 26. August 2009 als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten,
dass kein Beschwerdewille auszumachen ist ( Art. 42 BGG ),
dass es ihm gestützt auf Art. 61 lit. i ATSG in Verbindung mit Art. 106 VRG/FR, wonach ein Revisionsgesuch innert 90 Tagen seit Entdeckung des Revisionsgrunds bei der Behörde, die den angefochtenen Entscheid getroffen hat, mit Blick auf das von im geltend gemachte Novum des Gutachtens von Dr. med Bischofberger vom 17. August 2009 auch heute noch nach wie vor ohne weiteres offen steht, nach Rechtskraft der Abschreibungsverfügung vom 19. Juni 2009 fristgerecht beim kantonalen Gericht das angesprochene Revisionsgesuch (nochmals) einzureichen,
dass damit auch die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das vorliegende Verfahren ausser Betracht fällt ( Art. 64 BGG ), indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist,
dass zur Beurteilung der Eingabe der Einzelrichter zuständig ist ( Art. 108 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 5. November 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Grünvogel