Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_729/2018 KI-generiert

Federal Supreme Court Admissibility of Appeal Against Cantonal Social Insurance Decision Lacking Constitutional Substantiation

Geschäftsnummer 8C_729/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal concerning a decision by the Administrative Court of the Canton of Graubünden regarding premium reductions in the context of cantonal social insurance law. The appellant challenged the decision of the Graubünden Social Insurance Institution, arguing that the decision violated constitutional rights. However, the appellant failed to specify which constitutional rights were breached and did not address the detailed reasoning provided by the lower court. As a result, the appeal was dismissed due to insufficient substantiation under federal procedural requirements.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 10 Abs. 1 lit. a KPVG, Art. 16 VozKPVG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Admissibility of Appeal Against Cantonal Social Insurance Decision Lacking Constitutional Substantiation: The appellant challenged the decision of the Graubünden Social Insurance Institution, arguing that the decision violated constitutional rights. However, the appellant failed to specify which constitutional rights were breached and did not address the detailed reasoning provided by the lower court. As a result, the appeal was dismissed due to insufficient substantiation under federal procedural requirements.

Schlagwörter

KI-generiert
Kantonale Sozialversicherung (Prozessvoraussetzung) einzelne Grundrechte sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Prämienherabsetzung substantiierte Begründung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Versicherungsprämie

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 10 Abs. 1 lit. a KPVG
dass dabei kantonales Recht zur Anwendung gelangt (Art. 10 Abs. 1 lit. a KPVG/GR; Art.
Art. 16 VozKPVG
14 und Art. 16 VozKPVG/GR),
Art. 106 Abs. 2 BGG
95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not to be entered upon (non-entrée en matière) due to a manifest deficiency in the statement of grounds, as applied in order 1.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Applied to dispense with the collection of court fees, as stated in order 2.

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not to be entered upon (non-entrée en matière) due to a manifest deficiency in the statement of grounds, as applied in order 1.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to dispense with the collection of court fees, as stated in order 2.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_729/2018

Urteil vom 5. November 2018

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt

des Kantons Graubünden, AHV-Ausgleichskasse, Ottostrasse 24, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kantonale Sozialversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden

vom 3. September 2018 (S 18 92).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Oktober 2018 (Poststempel) gegen den E ntscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 3. September 2018,

in Erwägung,

dass der angefochtene Entscheid Prämienverbilligungen zum Gegenstand hat,

dass dabei kantonales Recht zur Anwendung gelangt (Art. 10 Abs. 1 lit. a KPVG/GR; Art. 14 und Art. 16 VozKPVG/GR),

dass ein auf kantonalem Recht beruhender Entscheid - anders als noch vor dem kantonalen Gericht - vor Bundesgericht weitgehend bloss wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei hierfür eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. konkret und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen; die Verletzung blossen kantonalen Rechts bildet keinen selbstständigen Beschwerdegrund (Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41 ; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2 S. 227 f.; 137 V 57 E. 1.3 S. 60 f. ; 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68, je mit Hinweisen),

dass der Beschwerdeführer nichts Derartiges vorbringt,

dass er sich vielmehr im Wesentlichen darauf beschränkt, das vor Vorinstanz bereits Vorgetragene zu wiederholen, ohne auf das im angefochtenen Entscheid dazu Ausgeführte konkret einzugehen, geschweige den aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht damit gegen die Verfassung verstossen haben soll,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. November 2018

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel