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8C_721/2018 KI-generiert

Cantonal Court Refusal to Hear Appeal Due to Unpaid Cost Advance Upheld

Geschäftsnummer 8C_721/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant challenging a decision by the Bern Administrative Court, which had dismissed her complaint against a decision by the Bern Disability Insurance Office. The court did not proceed with the complaint because the required advance payment was not made within the extended deadline. The appellant acknowledges the non-payment and confirmed the proper delivery of the payment obligations. She requested leniency, claiming she only became aware of the payment obligation when notified of the non-entry decision, but did not convincingly argue how the prior decision was legally erroneous. Her plea to restore the payment deadline was technically inadmissible since it must be filed, and the missed action completed, within 30 days of the obstacle being removed. As the appeal was deemed hopeless, her request for free legal aid was also denied.

Legislator-Regeste

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Art. 43 Abs. 2 VRPG, Art. 41 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs.1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Cantonal Court Refusal to Hear Appeal Due to Unpaid Cost Advance Upheld: The court did not proceed with the complaint because the required advance payment was not made within the extended deadline. The appellant acknowledges the non-payment and confirmed the proper delivery of the payment obligations. She requested leniency, claiming she only became aware of the payment obligation when notified of the non-entry decision, but did not convincingly argue how the prior decision was legally erroneous. Her plea to restore the payment deadline was technically inadmissible since it must be filed, and the missed action completed, within 30 days of the obstacle being removed. As the appeal was deemed hopeless, her request for free legal aid was also denied.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) nicht geleisteter Kostenvorschuss unentgeltliche Rechtspflege Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Fristversäumnis Forderungsklage Invaliditätsversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 43 Abs. 2 VRPG
dass eine Fristwiederherstellung indessen angesichts des Zeitablaufs ausser Frage steht, muss doch ein solches Gesuch nicht nur innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses gestellt, sondern zugleich auch die versäumte Rechtshandlung nachgeholt sein (hier die Bezahlung des angesetzten Kostenvorschusses; Art. 43 Abs.
Art. 41 ATSG
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not proceeded with under the simplified procedure due to non-payment of the required cost deposit.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
Art. 64 Abs.1 in fine BGG
The request for free legal aid was rejected because the appeal lacked prospect of success.
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
The court waived the imposition of court fees.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not proceeded with under the simplified procedure due to non-payment of the required cost deposit.

Art. 64 Abs.1 in fine BGG

The request for free legal aid was rejected because the appeal lacked prospect of success.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the imposition of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_721/2018

Urteil vom 31. Oktober 2018

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Bern, Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. September 2018 (200 18 457 IV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 18. Oktober 2018 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. September 2018,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid auf die gegen die Verfügung vom 14. Mai 2018 der IV-Stelle Bern gerichtete Beschwerde nicht eingetreten ist, weil der einverlangte Kostenvorschuss nicht innert gesetzter Nachfrist geleistet worden sei,

dass die Beschwerdeführerin die ausgebliebene Zahlung nicht in Abrede stellt,

dass sie ebenso wenig die korrekte Zustellung der Zahlungsverpflichtungen bestreitet,

dass sie statt dessen um Nachsicht ersucht, weil sie wegen verschiedener widriger Umstände von der Zahlungsverpflichtung tatsächlich erst mit der Eröffnung des Nichteintretensentscheids Kenntnis erhalten habe,

dass sie damit aber nicht näher darlegt, inwiefern das kantonal-gerichtliche Nichteintreten rechtsfehlerhaft sein soll,

dass, soweit sie damit um Wiederherstellung der Zahlungsfrist ersucht, dies grundsätzlich von der fristansetzenden Behörde, hier dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, zu beurteilen wäre,

dass eine Fristwiederherstellung indessen angesichts des Zeitablaufs ausser Frage steht, muss doch ein solches Gesuch nicht nur innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses gestellt, sondern zugleich auch die versäumte Rechtshandlung nachgeholt sein (hier die Bezahlung des angesetzten Kostenvorschusses; Art. 43 Abs. 2 VRPG/BE; vgl. auch Art. 41 ATSG ),

dass dies zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs.1 in fine BGG),

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Oktober 2018

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel