Litigant v. Federal Administrative Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint related to disability insurance, where the complainant was instructed by the lower administrative court to pay a court deposit of 800 CHF within a specific timeframe, failing which the complaint would be dismissed. Subsequently, the administrative court lifted this requirement, stating that a ruling on the complainant's request for free legal aid should be made first. The legal dispute became moot, leading to an administrative decision that addressed the handling of the case and the request for legal aid, ultimately deciding to dismiss the request and not impose any court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 64 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Litigant v. Federal Administrative Court: Subsequently, the administrative court lifted this requirement, stating that a ruling on the complainant's request for free legal aid should be made first. The legal dispute became moot, leading to an administrative decision that addressed the handling of the case and the request for legal aid, ultimately deciding to dismiss the request and not impose any court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the context of the procedure under which the appeal was to be struck off.
Cited for the rejection of the request for legal aid, insofar as it did not become moot.
Cited in the reasoning regarding the waiver of court costs and party compensation.
Cited in conjunction with Art. 72 BZP for the decision to strike the appeal as moot.
Cited in conjunction with Art. 71 BGG for the decision to strike the appeal as moot.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_719/2016
Verfügung vom 15. November 2016
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Tim Walker,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundesverwaltungsgericht,
Kreuzackerstrasse 12, 9000 St. Gallen,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen die Zwischenverfügung
des Bundesverwaltungsgerichts
vom 23. September 2016.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 26. Oktober 2016 gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. September 2016, soweit darin A.________ aufgefordert wird, innert gesetzter Frist einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- zu leisten, anderenfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten werde,
in die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Oktober 2016, worin es die erste Verfügung, soweit den Kostenvorschuss betreffend, mit der Begründung aufhebt, es müsse zunächst über das von A.________ am 15. September 2016 gestellte, am 24. Oktober 2016 wiederholte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege befunden werden,
in Erwägung,
dass das bundesgerichtliche Verfahren damit gegenstandslos geworden ist,
dass die Beschwerde gemäss Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben ist,
dass vorliegend von der Erhebung von Gerichtskosten und der Zusprechung einer Parteientschädigung abzusehen ist, da der angefochtene Entscheid zwar auf einem offensichtlichen Versehen der Vorinstanz beruht - insoweit Weiterungen beim Beschwerdeführer veranlasst hat - er es seinerseits aber in der Hand gehabt hätte, das Bundesverwaltungsgericht umgehend nach Erhalt der Kostenvorschussverfügung auf diesen Fehler hinzuweisen und nicht erst zwei Tage vor Ablauf der Rechtsmittelfrist, wodurch sich mit Blick auf die vom Bundesverwaltungsgericht hernach innert dreier Tage erfolgten Reaktion ein Anrufen des Bundesgericht erübrigt hätte ( Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP ; Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),
dass vorliegende Beschwerdeerhebung keiner beruflichen Rechtsvertretung bedurfte, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, soweit nicht bereits wegen fehlender Gerichtskostenerhebung gegenstandslos geworden, abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 2 BGG ),
verfügt der Präsident:
1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und keine Parteientschädigungen gesprochen.
3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.
4. Diese Verfügung wird den Parteien, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. November 2016
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel