Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_717/2016 KI-generiert

Prisoner's Appeal Against Stay Denial for Invalidity Claim Dismissed on Irreparable Harm Grounds

Geschäftsnummer 8C_717/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a prior decision by the Federal Administrative Court, which had rejected a request to further suspend proceedings related to a decision by the Disability Insurance Office for Insured Persons Abroad. The complainant argued that continuing the process would result in irreparable harm, particularly regarding his ability to present his case adequately due to incarceration on Cape Verde. The tribunal considered the potential violation of procedural rights but ultimately found that the complainant did not demonstrate the necessary irreparable disadvantage to warrant intervention at that stage. As a result, the tribunal declined to hear the complaint and rejected a request for free legal assistance, while waiving court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 98 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Prisoner's Appeal Against Stay Denial for Invalidity Claim Dismissed on Irreparable Harm Grounds: The complainant argued that continuing the process would result in irreparable harm, particularly regarding his ability to present his case adequately due to incarceration on Cape Verde. The tribunal considered the potential violation of procedural rights but ultimately found that the complainant did not demonstrate the necessary irreparable disadvantage to warrant intervention at that stage. As a result, the tribunal declined to hear the complaint and rejected a request for free legal assistance, while waiving court costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozesvoraussetzung) nicht wiedergutzumachender Nachteil Gefangener Sistierung des Verfahrens Verletzung von Verfahrensrechten Anspruch auf rechtliches Gehör Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Applied because the appeal was dismissed without deliberation in the simplified procedure due to lack of requisite conditions for review.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Applied to dismiss the request for free legal aid due to the hopelessness of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive court fees due to the circumstances of the case.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as the condition for appealing an interlocutory decision, which was not met, leading to non-admittance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_717/2016

Urteil vom 15. März 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozesvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. September 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 27. Oktober 2016 gegen die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. September 2016,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz mit der angefochtenen Verfügung das Gesuch des Beschwerdeführers um weitere Sistierung des die Verfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA vom 7. August 2013 betreffenden Verfahrens C-5051/2013 abwies,

dass solche Zwischenentscheide vor Bundesgericht selbstständig nur angefochten werden können, wenn der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ; SVR 2015 ALV Nr. 9 S. 25, E. 5.2 [Urteil 8C_581/2014 vom 16. März 2015] mit Hinweis u.a. auf BGE 137 III 522 ),

dass sich dabei die Rügen auf die Verletzung verfassungsmässiger Rechte beschränken müssen ( Art. 98 BGG ),

dass der Beschwerdeführer den nicht wieder gutzumachenden Nachteil bei Fortführung des Prozesses darin erblickt, dass es ihm als eine Freiheitsstrafe auf den kapverdischen Inseln absolvierender Person verunmöglicht sei, sich zu alsdann später vor Bundesgericht lediglich noch unter dem Blickwinkel der Willkür beanstandbaren Sachverhaltsfragen (s. Art. 97 Abs. 1 BGG ) gehörig einzubringen,

dass, sollten als Konsequenz aus der Fortführung des Verfahrens die vom Beschwerdeführer angerufenen Verfahrensrechte wie der Anspruch auf rechtliches Gehör oder die Waffengleichheit, aber auch der Untersuchungsgrundsatz, verletzt werden, er dies im Rahmen einer Beschwerde in der Sache selbst noch vorbringen können wird,

dass überdies zum gegenwärtigen Zeitpunkt unklar ist, wie der Entscheid in der Sache selbst ausgehen wird,

dass es dergestalt offensichtlich am nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG fehlt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass angesichts der Aussichtslosigkeit der Beschwerdeführung das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. März 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel