Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_716/2019 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Justification in Timeliness Challenge

Geschäftsnummer 8C_716/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a complaint against a decision by the Insurance Court of the Canton of St. Gallen regarding an accident insurance claim. The issue was whether the Swiss National Accident Insurance Fund (Suva) should have considered the individual's appeal despite it being filed late, outside the legally prescribed appeal period as stated in a decision from August 20, 2018. The cantonal court found no grounds for restoring the deadline under Article 41 of the Swiss Social Insurance Law and determined that the appellant's lack of legal knowledge, despite a clear legal instruction in the contested decision, did not justify the late appeal. The appellant contested this by requesting leniency, arguing the appeal was a day late inadvertently, but failed to demonstrate any legal error by the lower court in its reasoning.

Legislator-Regeste

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Art. 41 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Justification in Timeliness Challenge: Gallen regarding an accident insurance claim. The issue was whether the Swiss National Accident Insurance Fund (Suva) should have considered the individual's appeal despite it being filed late, outside the legally prescribed appeal period as stated in a decision from August 20, 2018. The cantonal court found no grounds for restoring the deadline under Article 41 of the Swiss Social Insurance Law and determined that the appellant's lack of legal knowledge, despite a clear legal instruction in the contested decision, did not justify the late appeal. The appellant contested this by requesting leniency, arguing the appeal was a day late inadvertently, but failed to demonstrate any legal error by the lower court in its reasoning.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) substantiierte Begründung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen verspätete Einwendungen Angemessenheit der Verfahrensdauer Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Anhörung oder Verhör

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings in the simplified procedure due to a formal defect in the statement of grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_716/2019

Urteil vom 7. November 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 16. September 2019 (UV 2018/82).

Nach Einsicht,

in die Beschwerde vom 23. Oktober 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. September 2019,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass vor Vorinstanz im Streit stand, ob die Verwaltung auf die vom Beschwerdeführer ausserhalb der vom Gesetz vorgegebenen, in der Verfügung vom 20. August 2018 erwähnten Rechtsmittelfrist dagegen erhobene Einsprache hätte eintreten müssen,

dass das kantonale Gericht dazu erwog,

- hierfür bedürfe es eines Fristwiederherstellungsgrundes im Sinne von Art. 41 ATSG , der vorliegend aber nicht ausgewiesen sei

- zudem könne der Versicherte nichts zu seinen Gunsten aus der behaupteten Rechtsunkenntnis ableiten, da die verspätet angefochtene Verfügung eine umfassende Rechtsmittelbelehrung umschlossen habe,

dass der Beschwerdeführer zwar ein Eintreten auf seine "unbewusst 1 Tag zu spät" erhobene Einsprache fordert, ohne indessen darzutun inwiefern die Vorinstanz mit ihren Ausführungen dazu gegen Recht verstossen haben soll; im Wesentlichen lediglich das bereits vor dem kantonalen Gericht Vorgetragene zu wiederholen und sinngemäss um Nachsicht zu ersuchen, reicht nicht aus,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. November 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel