Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_704/2020 KI-generiert

Appeal Inadmissible: Medical Expert Opinion Commissioning Decision

Geschäftsnummer 8C_704/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant, represented by an attorney, challenged a decision made by the Insurance Court of the Canton of St. Gallen regarding an invalidity insurance matter. The complaint was directed toward an interim decision concerning the process prerequisites and medical expert reports related to the case. The Swiss Federal Tribunal received the complaint on November 11, 2020, disputing the interim decision from September 30, 2020, by the Insurance Court. The complaint also raised issues regarding alleged violations of fundamental rights under the Swiss Constitution and the European Convention on Human Rights. The procedural aspects of the complaint were assessed, particularly regarding the separability of the complaint and its procedural admissibility under articles 92 to 95 of the Federal Tribunal Act.

Legislator-Regeste

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Art. 92 Abs. 1 BGG, Art. 30 BV, Art. 14 EMRK, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG; Appeal Inadmissible: Medical Expert Opinion Commissioning Decision: Gallen regarding an invalidity insurance matter. The complaint was directed toward an interim decision concerning the process prerequisites and medical expert reports related to the case. The Swiss Federal Tribunal received the complaint on November 11, 2020, disputing the interim decision from September 30, 2020, by the Insurance Court. The complaint also raised issues regarding alleged violations of fundamental rights under the Swiss Constitution and the European Convention on Human Rights. The procedural aspects of the complaint were assessed, particularly regarding the separability of the complaint and its procedural admissibility under articles 92 to 95 of the Federal Tribunal Act.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) medizinisches Gutachten Invalidenversicherung Recht des Versicherers anfechtbarer Zwischenentscheid vereinfachtes Verfahren ärztlicher Behandlungsfehler

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was declared inadmissible by simplified procedure.

Art. 66 Abs. 3 BGG

The court ordered the costs to be imposed on the appellant's lawyer for causing the clearly inadmissible appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This article states the general rule for imposing court costs on the losing party, although it was intentionally deviated from in the order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_704/2020

Urteil vom 4. Dezember 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 30. September 2020 (IV 2020/33).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. November 2020 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 30. September 2020,

in Erwägung,

dass sich die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG richtet ( BGE 138 V 271 E. 2.1 S. 277),

dass gerichtliche Zwischenentscheide, die sich mit Verfügungen des Invaliden- oder des Unfallversicherers über die Einholung von medizinischen Gutachten befassen, vor Bundesgericht - auch mit Blick auf die Verfahrensgrundrechte nach BV und EMRK - nur soweit selbstständig anfechtbar sind, als sie den (formellen) Ausstand einer sachverständigen Person betreffen ( Art. 92 Abs. 1 BGG ; BGE 138 V 271 E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen),

dass diese Voraussetzungen mit Blick auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verletzung von Grundrechen nach Art. 5 Abs. 1 und 3, Art. 8 und Art. 30 BV sowie nach Art. 6 und Art. 8 in Verbindung mit Art. 14 EMRK offensichtlich nicht erfüllt sind,

dass dies für den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eigentlich von vornherein hätte klar sein müssen (dazu siehe etwa das unlängst ergangene Urteil 9C_378/2019 vom 9. Juli 2019 oder auch 8C_804/2016 vom 14. Dezember 2014, je mit Hinweisen und ihm als Rechtsvertreter),

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten ordentlicherweise dem Beschwerdeführer als unterliegende Partei aufzuerlegen wären ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass es sich indessen rechtfertigt, vorliegend von diesem Grundsatz abzuweichen und die Gerichtskosten dem Rechtsvertreter als deren Verursacher aufzuerlegen, dem die offensichtliche Unzulässigkeit des hier eingelegten Rechtsmittels bei Beachtung eines Minimums an Aufmerksamkeit von vornherein hätte klar sein müssen ( Art. 66 Abs. 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden Rechtsanwalt Philip Stolkin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Dezember 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel