Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_703/2024 KI-generiert

Cantonal Social Assistance Instruction Not Immediately Appealable Interlocutory Decision

Geschäftsnummer 8C_703/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a complaint against a decision by the Administrative Court of the Canton of Zurich concerning social assistance, specifically challenging conditions and directives imposed without any immediate reduction or denial of assistance. These directives were based exclusively on cantonal law, with a possibility of reduced assistance if not complied with in the future. The complaint was treated as a challenge to an interim decision under Swiss Federal law, Article 93 BGG, which is only independently contestable under certain conditions. The case hinged on whether the directives could cause irreparable harm or if addressing the complaint could avoid disproportionate time or cost in evidence gathering. The Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to these considerations.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Cantonal Social Assistance Instruction Not Immediately Appealable Interlocutory Decision: These directives were based exclusively on cantonal law, with a possibility of reduced assistance if not complied with in the future. The complaint was treated as a challenge to an interim decision under Swiss Federal law, Article 93 BGG, which is only independently contestable under certain conditions. The case hinged on whether the directives could cause irreparable harm or if addressing the complaint could avoid disproportionate time or cost in evidence gathering. The Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to these considerations.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Sozialhilfe Verfahrensrechte vereinfachtes Verfahren Leistungskürzung sozialversicherungsrechtlicher Vorbescheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed under the simplified procedure because it was obviously inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive court costs in this specific case.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as one of the cumulative conditions for the admissibility of an appeal against an interlocutory decision.

Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG

Cited as one of the cumulative conditions for the admissibility of an appeal against an interlocutory decision.

Art. 93 Abs. 3 BGG

Cited to indicate that an appeal against the final decision on benefit reduction remains open.

Art. 93 BGG

The decision on appeal was deemed an interlocutory decision under this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_703/2024

Urteil vom 10. Dezember 2024

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Wallisellen, vertreten durch die Sozialbehörde, Zentralstrasse 9, 8304 Wallisellen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 15. November 2024 (VB.2024.00657).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 1. Dezember 2024 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 15. November 2024,

in Erwägung,

dass das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich allein gestützt auf kantonales Recht erlassene Auflagen und Weisungen an den Beschwerdeführer zum Gegenstand hat,

dass mit diesen Auflagen und Weisungen keine unmittelbar erfolgte Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht, sondern lediglich auf die kantonal rechtlich dazu vorgesehene Möglichkeit verwiesen wird, falls das Angeordnete nicht umgesetzt werde,

dass es sich daher bei diesem Urteil um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt, welcher nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann (vgl. BGE 146 I 62 E. 5.2 mit Hinweisen; Näheres dazu statt vieler: 8C_578/2022 vom 13. Oktober 2022 mit Hinweisen),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 148 IV 159 E. 1.1; 137 III 522 E. 1.3 mit Hinweisen),

dass Derartiges weder dargetan noch offensichtlich ist (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3; je mit Hinweisen),

dass dem Beschwerdeführer der Rechtsweg gegen den Leistungskürzungsentscheid offensteht ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler: Urteil 8C_578/2022 vom 13. Oktober 2022),

dass sich die Beschwerde demzufolge als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erledigt wird,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und dem Bezirksrat Bülach schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Dezember 2024

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel