Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_700/2012 KI-generiert

Disability Insurance Expert Selection Procedure Appeal Admissibility

Geschäftsnummer 8C_700/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against the decision of a cantonal administrative court regarding invalidity insurance, specifically challenging the appointment of a psychiatric expert by the relevant insurance office. The complainant sought to annul the previous ruling and required the insurance office to conduct a negotiation with the insured individual before unilaterally appointing a psychiatric evaluator. The federal court assessed the admissibility of the complaint, determining that it could not be considered at this procedural stage and thus, the complaint was dismissed. The complainant was also ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Disability Insurance Expert Selection Procedure Appeal Admissibility: The complainant sought to annul the previous ruling and required the insurance office to conduct a negotiation with the insured individual before unilaterally appointing a psychiatric evaluator. The federal court assessed the admissibility of the complaint, determining that it could not be considered at this procedural stage and thus, the complaint was dismissed. The complainant was also ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) medizinisches Gutachten Invaliditätsbemessung Zwischenentscheid Ausschlusskriterien Invaliditätsversicherung Verwaltungsbehörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed without entry into the merits under the simplified procedure applicable to preliminary or intermediate decisions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_700/2012

Urteil vom 5. Oktober 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

H.________,

vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann

und Rechtsanwalt Holger Hügel,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Zug,

Baarerstrasse 11, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug

vom 28. Juni 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 10. September 2012 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 28. Juni 2012, mit welcher H.________ beantragen lässt, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben, von einer Begutachtung durch Dr. med. B.________ abzusehen und die IV-Stelle Zug zu verpflichten, vor einseitiger Festlegung ein Einigungsverfahren mit dem Versicherten zur Festlegung des psychiatrischen Gutachters abzuhalten,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 135 III 1 E. 1.1 S. 3 mit Hinweisen),

dass die IV-Stelle bei Uneinigkeit eine Expertise in der Form einer beim kantonalen Sozialversicherungsgericht (bzw. Bundesverwaltungsgericht) anfechtbaren Zwischenverfügung anzuordnen hat ( BGE 137 V 210 E. 3.4.2.6 S. 256),

dass hier die Qualifikation des angefochtenen Gerichtsentscheids als Zwischenentscheid der Rechtsnatur des Anfechtungsobjekts im kantonalen Prozess folgt ( BGE 138 V 271 E. 2.1 S. 277) und es sich bei der von der IV-Stelle am 31. August 2011 erlassenen Anordnung einer psychiatrischen Abklärung durch Dr. med. B.________ um eine Zwischenverfügung handelt (vgl. BGE 138 V 271 E. 1.2.1 S. 275),

dass der vorinstanzliche Entscheid somit nur unter den für den Weiterzug von Vor- und Zwischenentscheiden geltenden Voraussetzungen anfechtbar ist ( Art. 93 BGG ; vgl. BGE 133 V 477 E. 4.1.3 S. 481; vgl. statt vieler auch Urteil 8C_360/2012 vom 13. Juni 2012 mit weiteren Hinweisen),

dass nach BGE 138 V 271 kantonale Entscheide und solche des Bundesverwaltungsgerichts über Beschwerden gegen Verfügungen der IV-Stellen betreffend die Einholung von medizinischen Gutachten - auch mit Blick auf die Verfahrensgrundrechte nach BV und EMRK ( BGE 138 V 271 E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen) - nicht an das Bundesgericht weiterziehbar sind, soweit nicht formelle Ausstandsgründe zur Diskussion stehen ( BGE 138 V 271 E. 4 S. 280),

dass der Beschwerdeführer keinen formellen Ausstandsgrund geltend macht, sondern allein das Vorgehen der IV-Stelle im Zusammenhang mit der Gutachterbestimmung kritisiert,

dass er dies - falls dann noch von Bedeutung - in einem allfälligen Beschwerdeverfahren gegen den Endentscheid vor Bundesgericht thematisieren kann, was eine Überprüfung dieser Vorbringen im jetzigen Verfahrensstadium auch unter dem Aspekt der grundrechtskonformen Bereitstellung gutachtlicher Entscheidungsgrundlagen zuhanden der Invalidenversicherung offenkundig ausschliesst (dazu siehe BGE 138 V 271 , insbesondere E. 3.3 f. S. 279),

dass demnach auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Oktober 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel