Social welfare cost advance default: non-payment within extended deadline bars appeal despite reinterpretation of motion as revision.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court, in a social welfare law appeal, declined to enter the case, dismissed the appellant's recusal request, and rejected his reconsideration motion, ruling in favor of the respondent social services association. The appellant failed to pay the required CHF 500 court fee advance within a ten-day grace period set by the lower court, which had dismissed his request for free legal aid as hopeless. The Court held that the request for recusal of all previously involved judges was inadmissible, and his petition labeled as a "revision" was treated as a request for reconsideration, which required new facts or changed circumstances—none were provided. Under Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG), failure to pay the advance results in non-entry on the appeal; no new grace period could be granted, and the lower court's decision stands. The appellant was ordered to pay CHF 300 in court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Social welfare cost advance default: non-payment within extended deadline bars appeal despite reinterpretation of motion as revision: The appellant failed to pay the required CHF 500 court fee advance within a ten-day grace period set by the lower court, which had dismissed his request for free legal aid as hopeless. The Court held that the request for recusal of all previously involved judges was inadmissible, and his petition labeled as a "revision" was treated as a request for reconsideration, which required new facts or changed circumstances—none were provided. Under Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG), failure to pay the advance results in non-entry on the appeal; no new grace period could be granted, and the lower court's decision stands. The appellant was ordered to pay CHF 300 in court costs.
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KI-generiertBasis for non-entry on the appeal due to non-payment of the cost advance within the grace period.
Imposes the court costs on the appellant.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_70/2021
Urteil vom 7. April 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gemeindeverband Regionaler Sozialdienst Schüpfen, Dorfstrasse 17, 3054 Schüpfen,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Januar 2021 (100.2020.408U).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 23. Januar 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Januar 2021,
in die gemäss postamtlicher Bescheinigung am 10. März 2020 an A.________ ausgehändigte Verfügung vom 1. März 2020, mit welcher das im Anschluss an die Kostenvorschussverfügung vom 25. Januar 2021 tagsdrauf gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abgewiesen und eine Nachfrist von zehn Tagen seit Empfang dieser Verfügung zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 500.- angesetzt wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
in die als Revision bezeichnete Eingabe vom 11. März 2021 (Poststempel),
in Erwägung,
dass, soweit der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 11. März 2021 mit dem Antrag auf Bearbeitung der Angelegenheit durch einen unparteiischen Richter sinngemäss pauschal um Ausstand der bisher mit dem Verfahren betrauten Personen ersucht, ein solches Gesuch unzulässig ist (vgl. BGE 131 I 113 E. 3.7 S. 120 ff.),
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,
dass er stattdessen innert dieser Frist mit der als Revision bezeichneten Eingabe sinngemäss um Wiedererwägung der Verfügung vom 1. März 2020 ersucht,
dass hierfür das Geltendmachen von veränderten Verhältnissen oder neuen Tatsachen Voraussetzung wäre (Urteil 9C_511/2010 vom 30. September 2010 mit Hinweis), der Beschwerdeführer indessen keine solchen vorbringt,
dass somit auf das Gesuch nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer sodann keine neue Nachfrist gewährt werden kann (a.a.O. sowie Urteile 8C_388/2018 vom 3. September 2018, 9C_593/2016 vom 13. Dezember 2016 und 2C_361/2009 vom 20. Juli 2009 E. 2.2, je mit Hinweisen),
dass damit die Nichtleistung des Kostenvorschusses innert der gesetzten Nachfrist stehen bleibt, was gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde führt,
dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
dass sich das Gericht vorbehält, weitere gleichartige Eingaben wie jene vom 11. März 2021 inskünftig in dieser Angelegenheit unbeantwortet abzulegen,
erkennt der Präsident:
1. Auf das Ausstandsbegehren und das Wiedererwägungsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Regierungsstatthalteramt Seeland schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 7. April 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel