Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_697/2009 KI-generiert

Refusal to Admit Appeal on Cantonal Social Assistance Decision Lacking Constitutional Substantiation

Geschäftsnummer 8C_697/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the plaintiffs filed a complaint against a decision made by the administrative court concerning social assistance, specifically addressing the process conditions related to their case. The complaint was submitted following a decision issued on July 27, 2009, by the administrative court of the Canton of Bern. The Swiss Federal Tribunal scrutinized whether the plaintiffs properly articulated their arguments, particularly focusing on constitutional rights and legal principles rather than merely challenging the interpretation of cantonal law. Ultimately, the tribunal chose not to consider the complaint due to insufficient justification provided by the plaintiffs.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 67 Gesetz, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Refusal to Admit Appeal on Cantonal Social Assistance Decision Lacking Constitutional Substantiation: The complaint was submitted following a decision issued on July 27, 2009, by the administrative court of the Canton of Bern. The Swiss Federal Tribunal scrutinized whether the plaintiffs properly articulated their arguments, particularly focusing on constitutional rights and legal principles rather than merely challenging the interpretation of cantonal law. Ultimately, the tribunal chose not to consider the complaint due to insufficient justification provided by the plaintiffs.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) verfassungsmässige Anforderung Sozialhilfe Verletzung von Verfahrensrechten Demonstrationsrecht Verwaltungsbeschwerde Verfahrensverzögerungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 106 Abs. 1 BGG
der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht gilt, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art.
Art. 106 Abs. 2 BGG
1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht gilt, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E.
Art. 90 Abs. 1 lit. b OG
dass es daher der Beschwerde führenden Person obliegt (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen, welche nach Art. 90 Abs.
Art. 67 Gesetz
2 in Verbindung mit Art. 67 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern (VRPG/BE) - als falsch zu rügen, worauf sich die Beschwerdeführer aber beschränken,
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Used to decide not to enter a decision on the appeal (inadmissibility in simplified procedure).
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to decide not to charge court fees because the appeal was not entertained.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter a decision on the appeal (inadmissibility in simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide not to charge court fees because the appeal was not entertained.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_697/2009

Urteil vom 17. September 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

R.________ und T.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Einwohnergemeinde O.________,

vertreten durch den Regionalen Sozialdienst,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 27. Juli 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 28. August 2009 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Juli 2009,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbstständigen Beschwerdegrund bildet; vielmehr hat die Beschwerde führende Person darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot, verstossen soll,

dass hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willkürlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255) der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht gilt, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.),

dass es daher der Beschwerde führenden Person obliegt (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen, welche nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG für die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben), klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sind (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis),

dass es demnach nicht genügt, die vom kantonalen Gericht vorgenommene Auslegung kantonalen Rechts zur Frage des Fristenlaufs bei Rechtsverzögerungsbeschwerden - hier von Art. 49 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 67 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern (VRPG/BE) - als falsch zu rügen, worauf sich die Beschwerdeführer aber beschränken,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. September 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel