Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_696/2021 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 8C_696/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving a dispute between an individual and the military insurance department of a Swiss insurance company. The complainant appealed against a decision made by the Cantonal Court of Lucerne, which denied their request for a revision of a previous judgment from March 2020, citing a lack of grounds for revision. The Federal Tribunal reviewed the complaint submitted on October 15, 2021, and noted that the necessary documentation was incomplete until the complainant submitted the required judgment information on October 31, 2021. However, the tribunal found that the complaint did not meet the requisite standards for a substantive justification, as it consisted merely of an appeal against the Cantonal Court's decision without addressing the court's decisive considerations, and thus the appeal did not qualify as a valid legal argument. Moreover, the exact procedural requirements were not adhered to within the provided legal timeframe. Consequently, the tribunal proceeded with a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation: The complainant appealed against a decision made by the Cantonal Court of Lucerne, which denied their request for a revision of a previous judgment from March 2020, citing a lack of grounds for revision. The Federal Tribunal reviewed the complaint submitted on October 15, 2021, and noted that the necessary documentation was incomplete until the complainant submitted the required judgment information on October 31, 2021. However, the tribunal found that the complaint did not meet the requisite standards for a substantive justification, as it consisted merely of an appeal against the Cantonal Court's decision without addressing the court's decisive considerations, and thus the appeal did not qualify as a valid legal argument. Moreover, the exact procedural requirements were not adhered to within the provided legal timeframe. Consequently, the tribunal proceeded with a simplified procedure.

Schlagwörter

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Militärversicherung (Prozessvoraussetzung) ungenügende Rechtsschrift Revision eines Entscheids begründeter Entscheid Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Beweislosigkeit prozessuale Einreden

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_696/2021

Urteil vom 9. November 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiberin Kopp Käch.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Suva, Abteilung Militärversicherung,

Service Center, 6009 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Militärversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 17. September 2021 (5S 21 1).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Oktober 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 17. September 2021,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 19. Oktober 2021, mit der A.________ aufgefordert wurde, das fehlende angefochtene Urteil bis spätestens 2. November 2021 beizubringen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die daraufhin von A.________ am 31. Oktober 2021 (Poststempel) eingereichte Eingabe, der das angefochtene Urteil (zumindest grösstenteils) beilag,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 ; 136 I 65 E. 1.3.1 und 134 II 244 E. 2.1; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 mit weiteren Hinweisen), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3; 145 IV 154 E. 1.1; je mit Hinweisen),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass diesen Begründungsanforderungen innert der nicht erstreckbaren Rechtsmittelfrist ( Art. 47 Abs. 1 BGG ) Genüge getan sein muss,

dass die Rechtsmittelfrist gemäss Art. 44 - 48 BGG am 25. Oktober 2021 abgelaufen ist, weshalb die erst nachher mit Eingabe vom 31. Oktober 2021 eingereichten Schriftstücke und Erläuterungen

für die Frage der rechtsgenüglichen Beschwerdebegründung unbeachtlich bleiben,

dass das kantonale Gericht in einlässlicher Würdigung der Parteivorbringen und der ins Recht gelegten Beweismittel darlegte, dass Revisionsgründe fehlen, und deshalb dem Gesuch der Beschwerdeführerin um Revision des Urteils 5V 19 110 vom 27. März 2020 nicht stattgab,

dass sich die Vorbringen in der Beschwerde in unzulässiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Urteil erschöpfen, da die Beschwerdeführerin bloss ihre eigene Sichtweise wiedergibt und dabei nicht auf die entscheidwesentlichen Erwägungen des kantonalen Gerichts Bezug nimmt,

dass damit nicht ansatzweise aufgezeigt ist, inwiefern die vorinstanzlichen Erwägungen auf einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 2 BGG beruhen oder anderweitig bundesrechtswidrig sein sollen,

dass damit den eingangs dargelegten Mindestanforderungen an eine sachbezogene Begründung offensichtlich nicht Genüge getan ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. November 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Kopp Käch