Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertTwo individuals filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Administrative Court of the Canton of Aargau concerning a social welfare issue. They sought relief from a required advance payment of legal costs, which was denied by the court on December 2, 2022. Subsequently, the individuals requested an extension to meet the payment deadline, which was partially granted until February 6, 2023. However, they failed to secure the necessary funds by that date and submitted yet another request for an extension, citing the inability to find someone willing to cover the cost. The court found no unforeseeable hindrance justifying an additional extension and therefore did not accept the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance: They sought relief from a required advance payment of legal costs, which was denied by the court on December 2, 2022. Subsequently, the individuals requested an extension to meet the payment deadline, which was partially granted until February 6, 2023. However, they failed to secure the necessary funds by that date and submitted yet another request for an extension, citing the inability to find someone willing to cover the cost. The court found no unforeseeable hindrance justifying an additional extension and therefore did not accept the complaint.
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KI-generiertCited as the procedural basis for the simplified procedure used to dismiss the appeal.
Cited as the procedural basis for declaring that the appeal will not be entered upon (non-entrée en matière) due to non-payment of the procedural deposit.
Cited in the dispositive to rule that the appellants must bear the court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_694/2022
Urteil vom 10. Februar 2023
IV. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________ und B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gemeinderat Aarburg, Städtchen 37, 4663 Aarburg,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Oktober 2022 (WBE.2022.354).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 24. November 2022 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Oktober 2022,
in die Verfügung vom 2. Dezember 2022, mit welcher die Beschwerdeführer in Ablehnung des in der Beschwerdeschrift gestellten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zur Bezahlung des Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 500.- aufgefordert wurden,
in die Eingabe vom 14. Dezember 2022 und die Antwort vom 19. Dezember 2022 dazu,
in die Verfügung vom 16. Januar 2023, mit welcher den Beschwerdeführern das am 12. Januar 2023 gestellte Gesuch um Erstreckung der Zahlungsfrist bis mindestens am 2. Februar 2023 in dem Sinne stattgegeben wurde, als die nicht erstreckbare Nachfrist auf den 6. Februar 2023 festgelegt wurde,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet haben, statt dessen mit Eingabe vom 6. Februar 2023 um eine weitere Fristerstreckung ersuchen, weil sie bis dato niemanden gefunden hätten, der den eingeforderten Kostenvorschuss für sie leisten wolle,
dass Nachfristen wesensgemäss nicht erstreckbar sind,
dass die Voraussetzungen für das ausnahmsweise Einräumen einer "Not-Nachfrist" (besondere nicht voraussehbare Hinderungsgründe, die im Gesuch spezifisch darzulegen sind [Urteil 6B_586/2022 vom 14. November 2022 E. 2 mit Hinweisen]) sodann offenkundig nicht erfüllt sind,
dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig werden,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden den Beschwerdeführern auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, und dem Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. Februar 2023
Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel