Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_692/2012 KI-generiert

Unfallversicherung Claim for 1980 Injury and Later Occupational Disease: Appeal Dismissed for Lack of Specific Grounds Under Article 42 BGG; Request for Additional Medical Assessment Insufficient.

Geschäftsnummer 8C_692/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Supreme Court (First Social Law Division) dismissed the insured’s appeal for lack of sufficient grounds and did not enter into the case, with no court costs imposed, thereby leaving the lower cantonal court’s decision (dismissing the claim) in force. The dispute concerned the insured’s claim against the Swiss National Accident Insurance Fund (SUVA) for benefits based on an alleged accident or occupational disease from 1980, reported about 30 years later. Applying Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), the Court held that the appeal contained only a general criticism and failed to engage specifically with the lower court’s reasoning on the lack of proof of an accident or occupational disease; the mere request for further medical assessment with a conclusory assertion was insufficient. The appeal was rejected as procedurally inadmissible under Article 108(1)(b) BGG, and court fees were waived under Article 66(1) BGG.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unfallversicherung Claim for 1980 Injury and Later Occupational Disease: Appeal Dismissed for Lack of Specific Grounds Under Article 42 BGG; Request for Additional Medical Assessment Insufficient: The dispute concerned the insured’s claim against the Swiss National Accident Insurance Fund (SUVA) for benefits based on an alleged accident or occupational disease from 1980, reported about 30 years later. Applying Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), the Court held that the appeal contained only a general criticism and failed to engage specifically with the lower court’s reasoning on the lack of proof of an accident or occupational disease; the mere request for further medical assessment with a conclusory assertion was insufficient. The appeal was rejected as procedurally inadmissible under Article 108(1)(b) BGG, and court fees were waived under Article 66(1) BGG.

Schlagwörter

KI-generiert
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Entscheidungen auf medizinischem Gebiet Unfallversicherungssache substantiierte Begründung Beweiswürdigung Arbeitsunfälle Anfechtung von Zwischenentscheiden

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Basis for declaring the appeal inadmissible in simplified procedure due to insufficient grounds.
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Basis for waiving court costs due to the circumstances.

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible in simplified procedure due to insufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for waiving court costs due to the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_692/2012

Urteil vom 18. Oktober 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

O.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Franklin Sedaj,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn

vom 22. August 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 6. September 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 22. August 2012,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; zum alten Recht: BGE 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),

dass dies eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen erfordert ( BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen), worauf der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bereits wiederholt hingewiesen worden ist,

dass vorliegend der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers den angefochtenen Entscheid lediglich pauschal kritisiert, ohne sich konkret mit den entscheidwesentlichen vorinstanzlichen Erwägungen zu den Folgen der Beweislosigkeit des behaupteten Vorliegens eines Unfalls, einer unfallähnlichen Körperschädigung oder einer Berufskrankheit aus dem Jahr 1980 bzw. den rund 30 Jahre später gemeldeten Beschwerden auseinanderzusetzen,

dass er statt dessen im Wesentlichen einzig eine zusätzliche medizinische Begutachtung mit der pauschal gehaltenen Begründung fordert, die von ihm eingereichten Akten würden sehr wohl eine unfallbedingte bzw. durch eine Berufskrankheit verursachte gesundheitliche Beeinträchtigung belegen,

dass damit offensichtlich keine hinreichende Begründung und somit keine rechtsgenügliche Beschwerde eingereicht worden ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Oktober 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz