Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_690/2019 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Failure to Substantiate Challenge to Cantonal Social Assistance Decision

Geschäftsnummer 8C_690/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute over the cessation of social assistance benefits, where the complainant opposed the confirmation by the administrative court of the canton of Bern to terminate all support services, as decided by the regional social service bureau of Büren an der Aare. The initial decision to stop benefits was based on certain articles of the local social assistance law. The complainant's argument focused on explaining their perspective of the events leading to the termination, rather than demonstrating any violation of constitutional rights or arbitrary application of canton law, which is necessary for an appeal to the Swiss Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 23 SHG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Substantiate Challenge to Cantonal Social Assistance Decision: The initial decision to stop benefits was based on certain articles of the local social assistance law. The complainant's argument focused on explaining their perspective of the events leading to the termination, rather than demonstrating any violation of constitutional rights or arbitrary application of canton law, which is necessary for an appeal to the Swiss Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Sozialhilfe ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Leistungseinstellung Anspruch auf Nachzählung Sozialversicherungsverfahren Untätigkeitsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 23 SHG
1 in Verbindung mit Art. 23 SHG/BE verfügte Einstellung sämtlicher Unterstützungsleistungen bestätigte,
Art. 106 Abs. 2 BGG
95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not admitted to the simplified procedure due to a formal defect in the reasoning.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Applied to waive the collection of court costs exceptionally.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure due to a formal defect in the reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs exceptionally.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_690/2019

Urteil vom 23. Oktober 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Einwohnergemeinde Büren an der Aare, Regionaler Sozialdienst, Rathaus,

Hauptgasse 12, 3294 Büren an der Aare,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 30. August 2019 (100.2018.337U).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. September 2019 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. August 2019,

in Erwägung,

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid die von der Beschwerdegegnerin am 27. Juli 2018 in Anwendung von Art. 28 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 23 SHG/BE verfügte Einstellung sämtlicher Unterstützungsleistungen bestätigte,

dass ein auf kantonalem Recht beruhender Entscheid vor Bundesgericht weitgehend nur wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei hierfür eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. konkret und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen; die Verletzung kantonalen Rechts bildet keinen selbstständigen Beschwerdegrund (Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41 ; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2 S. 227 f.; 137 V 57 E. 1.3 S. 60 f. ; 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68, je mit Hinweisen),

dass die Beschwerdeführerin nichts Derartiges vorbringt,

dass sie sich vielmehr darauf beschränkt, die zur Einstellung der Sozialhilfeunterstützung führenden Geschehensabläufe aus ihrer Sicht zu schildern, statt aufzuzeigen, inwiefern das von der Vorinstanz dazu Erwogene auf einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung oder willkürlichen Auslegung des kantonalen Rechts beruhen soll,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Regierungsstatthalteramt Seeland schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. Oktober 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel