Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_688/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court on Job Search Reporting Requirements and Appeals

Geschäftsnummer 8C_688/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual and the Regional Social Welfare Authority of Waldenburgertal concerning a directive issued by the authority requiring the individual to submit eight proofs of job search efforts each month as a condition for receiving social assistance. The individual appealed against a decision made by the Cantonal Court of Basel-Landschaft on August 28, 2019, which upheld this directive. The appellant challenged the court's assessment of his health and personal circumstances, as well as the general job market conditions, claiming these assessments were arbitrary. However, the Federal Tribunal found that the appeal was not adequately substantiated as it did not demonstrate how constitutional rights were breached, and determined that the Cantonal Court's decision was an interim one that could not be contested at that stage.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court on Job Search Reporting Requirements and Appeals: The individual appealed against a decision made by the Cantonal Court of Basel-Landschaft on August 28, 2019, which upheld this directive. The appellant challenged the court's assessment of his health and personal circumstances, as well as the general job market conditions, claiming these assessments were arbitrary. However, the Federal Tribunal found that the appeal was not adequately substantiated as it did not demonstrate how constitutional rights were breached, and determined that the Cantonal Court's decision was an interim one that could not be contested at that stage.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Sozialhilfeleistungen verfassungsmässige Anforderung Leistungskürzung Zwischenentscheid Schadenminderungspflicht bei Arbeitslosigkeit persönliche Verhältnisse

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to rule that the appeal cannot be heard under the simplified procedure because the prerequisites were not met.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of judicial costs.

Art. 93 BGG

The decision was deemed an interlocutory decision not appealable at this stage.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_688/2019

Urteil vom 23. Oktober 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Regionale Sozialhilfebehörde Waldenburgertal, Dorfmattstrasse 6, 4436 Oberdorf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom

28. August 2019 (810 18 335).

Nach Einsicht

in die am 16. Oktober 2019 ergänzte Beschwerde vom 10. Oktober 2019 (jeweils Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 28. August 2019,

in Erwägung,

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid die in Anwendung kantonalen Rechts ergangene Weisung der Sozialhilfebehörde an den Beschwerdeführer bestätigte, unaufgefordert monatlich bis jeweils am 25. des Monats acht Nachweise für Arbeitsbemühungen einzureichen,

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 134 II 244 E. 2.2 S. 246 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass der Beschwerdeführer die von der Vorinstanz in ihrem Entscheid vorgenommene Würdigung seiner gesundheitlichen und persönlichen Verhältnisse wie auch der allgemeinen Arbeitsmarktsituation kritisiert, ohne indessen auch nur ansatzweise aufzuzeigen, inwieweit die Vorinstanz dabei in Willkür verfallen sein soll; lediglich das bereits vor dem kantonalen Gericht Vorgetragene zu wiederholen, reicht nicht aus,

dass abgesehen davon der vorinstanzliche Entscheid als Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor Bundesgericht ohnehin nicht anfechtbar ist, da mit der Weisung keine unmittelbar erfolgende Kürzung oder Verweigerung der Sozialhilfeunterstützung einhergeht (Näheres dazu siehe etwa Urteil 8C_857/2018 vom 10. Januar 2019 mit Hinweisen),

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, und dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. Oktober 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel