Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_688/2018 KI-generiert

IV-Office Expert Assessment Body Choice Appeal Inadmissibility

Geschäftsnummer 8C_688/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant represented by an attorney challenged a decision made by the Cantonal Court of Fribourg, specifically regarding the choice of an assessment office by the IV agency, in a case concerning invalidity insurance. The initial complaint related particularly to the refusal of free legal aid during the appeal against the selection of the assessment office, which was dismissed by the Cantonal Court. The complaint brought to the Swiss Federal Tribunal was considered inadmissible at this stage since the interim decision by the lower court could only be independently contested before the Federal Court in limited circumstances, with most issues being addressable only after a final decision is made. Consequently, the complainant's request for free legal aid for the procedure before the Federal Tribunal was also denied.

Legislator-Regeste

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Art. 92 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; IV-Office Expert Assessment Body Choice Appeal Inadmissibility: The initial complaint related particularly to the refusal of free legal aid during the appeal against the selection of the assessment office, which was dismissed by the Cantonal Court. The complaint brought to the Swiss Federal Tribunal was considered inadmissible at this stage since the interim decision by the lower court could only be independently contested before the Federal Court in limited circumstances, with most issues being addressable only after a final decision is made. Consequently, the complainant's request for free legal aid for the procedure before the Federal Tribunal was also denied.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid unentgeltliche Rechtspflege sachverständiger Zeuge Entscheidungen auf medizinischem Gebiet Kostenfestsetzung Administrativgutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Applied to declare the appeal inadmissible via the simplified procedure because it concerned a non-appealable interim decision.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

Applied to dismiss the request for legal aid because the main appeal was inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Applied to impose the court costs on the appellant due to the outcome of the decision (inadmissibility).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_688/2018

Urteil vom 30. Oktober 2018

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Samuel Teindel,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof,

Augustinergasse 3, 1700 Freiburg,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Freiburg

vom 17. August 2018 (605 2017 203, 605 2017 204).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 4. Oktober 2018 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, vom 17. August 2018,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die gegen die von der IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Juli 2017 getroffene Wahl der Gutachterstelle erhobene Beschwerde abwies,

dass damit ein Zwischenentscheid vorliegt, der vor Bundesgericht nur soweit selbstständig anfechtbar ist, als er den (formellen) Ausstand einer sachverständigen Person ( Art. 92 Abs. 1 BGG ; BGE 138 V 318 ; 271, insbesondere E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen) betrifft,

dass hinsichtlich sämtlicher anderer Punkte, worunter auch die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren gegen die Gutachterverfügung fällt, das Bundesgericht erst nach Vorliegen eines Endentscheids angerufen werden kann, gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid (a.a.O.; speziell zur dabei ausgesprochenen Kostenfolge: BGE 139 V 604 E. 3.2 S. 607; 135 III 329 E. 1 S. 331 ff.; 133 V 645 E. 2 S. 647 f.; Urteil 8C_378/2016 vom 2. September 2016 E. 2.1, in: SVR 2017 UV Nr. 2 S. 6),

dass sich dergestalt die sich allein gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren gegen die Gutachterverfügung gerichtete Beschwerde zum gegenwärtigen Zeitpunkt als offensichtlich unzulässig erweist,

dass damit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG darauf nicht einzutreten ist,

dass aus demselben Grund das für das Verfahren vor Bundesgericht gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, der IV-Stelle des Kantons Freiburg und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Oktober 2018

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel