Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_680/2013 KI-generiert

Unemployment insurance appeal challenging denial of entry for lack of substantiation; admissibility requirements for non-suit decisions under Art. 42 BGG.

Geschäftsnummer 8C_680/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (I. Social Law Division) dismissed the insured's appeal and did not impose court costs, thereby upholding the lower court's decision not to enter the case. The insured had appealed a September 3, 2013, decision by the Canton Zurich Social Insurance Court, which had refused to hear his case due to insufficient reasoning and failure to cure the defect within the set deadline, in an unemployment insurance matter. The Supreme Court found the appeal inadmissible because the insured's submission, despite a formal warning from the Court, lacked a legally valid request and did not provide case-specific reasoning addressing the lower court's procedural non-entry, as required under Art. 42 para. 1 and 2 BGG; it instead focused on substantive merits, which does not constitute proper review of a non-entry decision (citing BGE 123 V 335, 118 Ib 134). The Court applied Art. 108 para. 1 lit. b BGG in a simplified procedure, and, given the circumstances, waived court fees pursuant to Art. 66 para. 1 sent. 2 BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unemployment insurance appeal challenging denial of entry for lack of substantiation; admissibility requirements for non-suit decisions under Art. 42 BGG: Social Law Division) dismissed the insured's appeal and did not impose court costs, thereby upholding the lower court's decision not to enter the case. The insured had appealed a September 3, 2013, decision by the Canton Zurich Social Insurance Court, which had refused to hear his case due to insufficient reasoning and failure to cure the defect within the set deadline, in an unemployment insurance matter. The Supreme Court found the appeal inadmissible because the insured's submission, despite a formal warning from the Court, lacked a legally valid request and did not provide case-specific reasoning addressing the lower court's procedural non-entry, as required under Art. 42 para. 1 and 2 BGG; it instead focused on substantive merits, which does not constitute proper review of a non-entry decision (citing BGE 123 V 335, 118 Ib 134). The Court applied Art. 108 para. 1 lit. b BGG in a simplified procedure, and, given the circumstances, waived court fees pursuant to Art. 66 para. 1 sent. 2 BGG.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenversicherung gesetzliche Verfahrensfrist Klagegründe Arbeitslosigkeit Klageänderung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for the decision not to enter the appeal as manifestly inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Reason for waiving court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_680/2013

Urteil vom 18. Oktober 2013

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

M.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich , Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. September 2013.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des M.________ vom 13. September 2013 (Poststempel) gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. September 2013, mit welchem auf das Rechtsmittel des Versicherten mangels hinreichender Begründung sowie zufolge nicht vorgenommener Verbesserung innert angesetzter Frist nicht eingetreten wurde,

in die Mitteilung des Bundesgerichts an M.________ vom 20. Sep-tember 2013, worin unter anderem auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der an-gefochtene Entscheid Recht verletzt; die Vorbringen müssen sachbe-zogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei der Anfechtung von vorinstanzlichen Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgültige Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 , 118 Ib 134; ARV 2002 Nr. 7 S. 59 E. 2 S. 61; RKUV 1998 Nr. U 299 S. 337),

dass die Beschwerde vom 13. September 2013 den vorerwähnten Anforderungen mit Bezug auf ein rechtsgenügliches Begehren sowie eine sachbezogene Begründung offensichtlich nicht gerecht wird, da sie sich in keiner Weise mit der prozessualen Erledigung durch die Vorinstanz auseinandersetzt und insbesondere nicht darlegt, weshalb das erstinstanzliche Gericht mit seinem Nichteintretensbeschluss eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine für den Entscheid wesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte,

dass deshalb kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist, obwohl das Bundesgericht den Beschwerdeführer auf die Formerfordernisse von Rechtsmitteln und die nur innert der Beschwerdefrist noch be-stehende Verbesserungsmöglichkeit bezüglich der mangelhaften Ein-gabe am 20. September 2013 ausdrücklich hingewiesen hat, wobei diese Mitteilung des Gerichts unbeantwortet geblieben ist,

dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Oktober 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz