Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_666/2023 KI-generiert

Unemployment Insurance Reimbursement Appeal Inadmissible Due to Lack of Substantiation

Geschäftsnummer 8C_666/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint against a decision from the Social Insurance Court of the Canton of Zurich, which was made on September 5, 2023. The initial decision involved a denial of a waiver request for a repayment obligation that was rejected on November 1, 2022, pertaining to unemployment insurance matters. The complainant failed to adequately address the previous court's reasoning supporting their decision not to entertain the individual's objection against the February 3, 2023, ruling. This lack of engagement with the reasoning and the previous ruling's conclusions led to the determination that the appeal did not meet the necessary procedural standards, resulting in the case not being admitted for further consideration by the Swiss Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 99 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unemployment Insurance Reimbursement Appeal Inadmissible Due to Lack of Substantiation: The initial decision involved a denial of a waiver request for a repayment obligation that was rejected on November 1, 2022, pertaining to unemployment insurance matters. The complainant failed to adequately address the previous court's reasoning supporting their decision not to entertain the individual's objection against the February 3, 2023, ruling. This lack of engagement with the reasoning and the previous ruling's conclusions led to the determination that the appeal did not meet the necessary procedural standards, resulting in the case not being admitted for further consideration by the Swiss Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenversicherung Rückerstattung von Versicherungsleistungen Arbeitslosigkeit Verfahrensrügen ungenügend begründete Rüge sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not proceeded upon (no entry) due to an evident defect in the statement of grounds, applied in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to grant an exception waiving the collection of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_666/2023

Urteil vom 2. November 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Abteilung Arbeitslosenversicherung, Thurgauerstrasse 80, 8090 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 5. September 2023 (AL.2023.00072).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Es ist nicht restlos klar, was der Beschwerdeführer mit seiner Eingabe vom 10. Oktober 2023 (Poststempel) bezweckt. Soweit er damit Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 5. September 2023 betreffend den Einspracheentscheid vom 3. Februar 2023 erheben will, fehlt es an der erforderlichen Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach sich das Nichteintreten des Beschwerdegegners auf die Einsprache gegen den am 1. November 2022 abgelehnten Erlass einer Rückerstattungsschuld als rechtmässig erweist. Ausserhalb davon Liegendes kann vor Bundesgericht nicht zum Streitthema erhoben werden ( Art. 99 Abs. 2 BGG ), was insbesondere auf die Höhe der mit Verfügung vom 7. September 2022 bereits rechtskräftig festgelegten Rückerstattungsschuld zutrifft.

3. Da dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

4. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, III. Kammer, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. November 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel