Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_661/2008 KI-generiert

Invalidity Insurance Office v. Cantonal Court (Appealability of Interlocutory Judgment)

Geschäftsnummer 8C_661/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding invalidity insurance where the claimant sought to challenge a decision made by a social insurance office. Initially, the office had granted a partial invalidity pension, but this was subsequently overturned by a canton court which ordered further administrative examination. The social insurance office then appealed this court's decision, arguing that the return of the matter for further proceedings caused them legal disadvantage and that their right to a fair hearing was violated. The higher tribunal ultimately found that the appeal did not meet the necessary conditions to be considered, determining that the court's return decision did not inflict an irreparable disadvantage nor would it lead to an expedited final ruling that would save resources.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 102 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Invalidity Insurance Office v. Cantonal Court (Appealability of Interlocutory Judgment): Initially, the office had granted a partial invalidity pension, but this was subsequently overturned by a canton court which ordered further administrative examination. The social insurance office then appealed this court's decision, arguing that the return of the matter for further proceedings caused them legal disadvantage and that their right to a fair hearing was violated. The higher tribunal ultimately found that the appeal did not meet the necessary conditions to be considered, determining that the court's return decision did not inflict an irreparable disadvantage nor would it lead to an expedited final ruling that would save resources.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Anfechtung von Zwischenentscheiden Anspruch auf rechtliches Gehör Auslegung von Urteilen Leitverfahren Ruhegehaltsansprüche

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule on the appeal in a simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The provision under which the appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_661/2008

Urteil vom 26. September 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

IV-Stelle Uri, 6460 Altdorf,

Beschwerdeführerin,

gegen

F.________,

Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bruno Häfliger, Schwanenplatz 7, 6000 Luzern 5.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 13. Juni 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der IV-Stelle Uri vom 22. August 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri vom 13. Juni 2008, mit welchem die eine halbe Invalidenrente bejahende Verfügung der IV-Stelle vom 18. Januar 2008 (vollumfänglich) aufgehoben und die Sache an die Verwaltung zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre,

in Erwägung,

dass es sich beim Rückweisungsentscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647; zum hier nicht gegebenen Ausnahmefall, dass ein Rückweisungsentscheid als Endentscheid zu qualifizieren ist, siehe SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131 E. 1.1 [Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007]),

dass die Beschwerde somit nur zulässig ist, wenn der angefochtene Entscheid - alternativ - einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b),

dass die Beschwerdeführerin allein eine durch die Vorinstanz im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels angeblich begangene Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör rügt, ohne die Rückweisung zwecks weiterer Beweismassnahmen als solches zu bemängeln und auszuführen, inwieweit eine der soeben genannten Eintretensvoraussetzungen erfüllt sein könnte,

dass daher fraglich ist, ob bereits mangels rechtsgenüglicher Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten wäre ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass dies indessen offen bleiben kann, da ohnehin nicht ersichtlich ist, inwiefern eine dieser beiden Tatbestandsvoraussetzungen erfüllt sein könnte, würde doch die Gutheissung der Beschwerde fraglos nicht zu einem, einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparenden Endentscheid führen und erwächst der Beschwerdeführerin aus dem vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid auch nicht ein nicht wiedergutzumachender Nachteil rechtlicher Natur (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.1 und 5.2.2 S. 483 f.),

dass die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG und ohne Durchführung eines Schriftenwechsels ( Art. 102 Abs. 1 BGG ) erledigt wird,

dass die Beschwerdeführerin ausgangsgemäss die zu erhebenden Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 65 sowie Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 26. September 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel