Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_660/2019 KI-generiert

Unemployment Benefits Suspension Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 8C_660/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, the appellant, contesting a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern regarding their unemployment insurance benefits. The appellant had their entitlement to these benefits suspended for eight days due to insufficient personal job-seeking efforts prior to the start of registered unemployment. The administrative body justified the suspension based on inadequate job search efforts, which the appellant argued were due to illness. However, the court's examination revealed that the appellant's evidence, consisting of a medical certificate and a statement from a psychiatrist, did not convincingly establish that the appellant's ability to search for a job was entirely impaired due to health issues. The individual failed to address this aspect adequately in their appeal, which led to the case being dismissed on procedural grounds for lacking substantiated arguments against the original decision.

Legislator-Regeste

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Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG, Art. 6 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Unemployment Benefits Suspension Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies: The appellant had their entitlement to these benefits suspended for eight days due to insufficient personal job-seeking efforts prior to the start of registered unemployment. The administrative body justified the suspension based on inadequate job search efforts, which the appellant argued were due to illness. However, the court's examination revealed that the appellant's evidence, consisting of a medical certificate and a statement from a psychiatrist, did not convincingly establish that the appellant's ability to search for a job was entirely impaired due to health issues. The individual failed to address this aspect adequately in their appeal, which led to the case being dismissed on procedural grounds for lacking substantiated arguments against the original decision.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Einstellung der Arbeitslosenentschädigung Arbeitslosigkeit Verwaltungssanktion Beweismängel ungerechtfertigte Entlassung Prozessvoraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal cannot be considered due to a formal defect in the statement of grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_660/2019

Urteil vom 7. Oktober 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiberin Kopp Käch.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern, Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 29. August 2019 (200 19 466 ALV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. September 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. August 2019,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass das kantonale Gericht in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und Würdigung der Akten die von der Verwaltung gestützt auf Art. 17 Abs. 1 und Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG vorgenommene Einstellung in der Anspruchsberechtigung für acht Tage wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen vor Beginn der kontrollierten Arbeitslosigkeit bestätigte,

dass es dabei als fraglich bezeichnete, ob - wie vom Beschwerdegegner angenommen - ungenügende Arbeitsbemühungen lediglich dann durch eine Krankheit entschuldigt werden könnten, wenn diese eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG zur Folge hat,

dass die Vorinstanz diese Frage indes offen liess, da das Attest des behandelnden Psychiaters vom 19. Februar 2019 sowie seine Stellungnahme vom 13. Mai 2019 nicht zu überzeugen vermöchten, und damit nicht als überwiegend wahrscheinlich erstellt sei, dass bei unbeeinträchtigter Arbeitsunfähigkeit in einer anspruchsvollen Stelle gleichzeitig die Fähigkeit zur Stellensuche bzw. zum Absolvieren von Bewerbungsgesprächen gänzlich aufgehoben gewesen sein soll,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht hinreichend eingeht; den Entscheid lediglich pauschal als "unrichtig, bundesrechtswidrig und damit rechtsfehlerhaft" zu bezeichnen und sich darauf zu beschränken, die eigene Sicht der Dinge darzulegen, reicht nicht aus,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Oktober 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Kopp Käch