Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_655/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Mootness Ruling Due to Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 8C_655/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual filed a complaint against the decision made by the Administrative Court of the Canton of Graubünden on October 10, 2022, concerning an invalidity insurance matter. The issue arose when the court declared a procedure against a decision by the Disability Insurance Office, dated July 6, 2022, as moot and removed it from the court's schedule due to a lack of continuing interest in pursuing the case. The complainant failed to justify any breach of federal law by the cantonal court or any other grounds for the appeal, including not utilizing the granted timeframe to submit further complaints or addressing difficulties in meeting deadlines. Consequently, the tribunal found the complaint inadequately reasoned and decided not to proceed with it under a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 95 lit. a BGG, Art. 95 lit. a - e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Mootness Ruling Due to Insufficient Substantiation: The issue arose when the court declared a procedure against a decision by the Disability Insurance Office, dated July 6, 2022, as moot and removed it from the court's schedule due to a lack of continuing interest in pursuing the case. The complainant failed to justify any breach of federal law by the cantonal court or any other grounds for the appeal, including not utilizing the granted timeframe to submit further complaints or addressing difficulties in meeting deadlines. Consequently, the tribunal found the complaint inadequately reasoned and decided not to proceed with it under a simplified procedure.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Anfechtung von Zwischenentscheiden Verletzung der Begründungspflicht Einrede der Verfassungswidrigkeit Auslegungsurteile ungenügend begründete Rüge formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule on the non-admittance (Nichteintreten) of the appeal in the simplified procedure due to non-compliance with grounds for appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_655/2022

Urteil vom 21. November 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Graubünden,

Ottostrasse 24, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 10. Oktober 2022 (S 22 95).

Erwägungen:

1. A.________ erhebt am 8. November 2022 (Poststempel, 2+3) Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 10. Oktober 2022.

2. Mit der Beschwerde kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (vgl. Art. 95 lit. a BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1). Auch von Beschwerde führenden Laien darf erwartet werden, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen.

3. Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung vom 10. Oktober 2022 das von der Beschwerdeführerin angestrengte Rechtsmittelverfahren gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 6. Juli 2022 zufolge Wegfalls eines rechtserheblichen Interesses an der Verfahrensfortführung als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

4. Inwiefern das kantonale Gericht mit dieser Vorgehensweise gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a - e BGG ) gesetzt haben soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Insbesondere schweigt sie sich darüber aus, weshalb sie die vom kantonalen Gericht (ihrem Antrag entsprechend) gewährte Frist zur Beschwerdenachreichung gänzlich ungenutzt verstreichen liess und das Gericht in dieser Zeit noch nicht einmal auf die angeblich fortbestehenden Schwierigkeiten betreffend die Fristeinhaltung hinwies.

5. Damit liegt offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vor, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt.

6. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 3. Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. November 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel