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8C_649/2020 KI-generiert

Unemployment insurance sanction for self-inflicted job loss based on resignation due to workplace tension; appeal inadmissible for insufficiently substantiated challenge to evidentiary findings on reasonable continued employment and lack of medical proof.

Geschäftsnummer 8C_649/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (I. Social Law Division) dismissed the appeal and did not enter into the merits, upholding the prior decision of the Cantonal Administrative Court of Bern and the Unemployment Insurance Fund's sanction. The case concerned a challenge to a 15-day suspension of the claimant's entitlement to unemployment daily allowances for self-inflicted unemployment under Art. 30(1)(a) of the Unemployment Insurance Act (AVIG) in conjunction with Art. 44(1)(b) AVIV, after the claimant resigned his job citing tensions with a supervisor. The lower court had found continued employment reasonable and rejected health-related excuses for lack of clear medical evidence, a finding the Supreme Court considered the claimant failed to substantiate with specific legal argument, as the appeal contained only appellatory criticism and factual re-assertions. The Court issued no costs order.

Legislator-Regeste

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Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG, Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unemployment insurance sanction for self-inflicted job loss based on resignation due to workplace tension; appeal inadmissible for insufficiently substantiated challenge to evidentiary findings on reasonable continued employment and lack of medical proof: Social Law Division) dismissed the appeal and did not enter into the merits, upholding the prior decision of the Cantonal Administrative Court of Bern and the Unemployment Insurance Fund's sanction. The case concerned a challenge to a 15-day suspension of the claimant's entitlement to unemployment daily allowances for self-inflicted unemployment under Art. 30(1)(a) of the Unemployment Insurance Act (AVIG) in conjunction with Art. 44(1)(b) AVIV, after the claimant resigned his job citing tensions with a supervisor. The lower court had found continued employment reasonable and rejected health-related excuses for lack of clear medical evidence, a finding the Supreme Court considered the claimant failed to substantiate with specific legal argument, as the appeal contained only appellatory criticism and factual re-assertions. The Court issued no costs order.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Einstellung der Arbeitslosenentschädigung Versicherungsleistungsbegehren Arbeitslosigkeit Beweiswürdigung ungenügend begründete Rüge ungerechtfertigte Entlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Procedural basis for not entering into the appeal due to a manifestly insufficient statement of reasons.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Exceptional waiver of court costs despite the appeal being unsuccessful.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_649/2020

Urteil vom 29. Oktober 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Unia Arbeitslosenkasse,

Kompetenzzentrum D-CH West,

Monbijoustrasse 61, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 16. September 2020 (200 20 533 ALV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. Oktober 2020 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. September 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Vorinstanz die von der Arbeitslosenkasse gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV vorgenommene Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosentaggelder von 15 Tagen bestätigte,

dass sie in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der bei den Akten liegenden Beweismittel den Verbleib des Beschwerdeführers an der von ihm selbst gekündigten Stelle trotz vorhandener, sich auf sein Wohlbefinden auswirkender Spannungen zwischen ihm und der damaligen Vorgesetzten als nach wie vor zumutbar erachtete, weshalb von einer selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit auszugehen sei,

dass sie dabei auch darlegte, die Annahme einer Unzumutbarkeit aus gesundheitlichen Gründen setze zwingend ein eindeutiges ärztliches Zeugnis oder anderes gleichwertiges Beweismittel voraus, was der Beschwerdeführer aber nicht habe beibringen können,

dass der Beschwerdeführer die dabei vorgenommene Beweiswürdigung zwar kritisiert, ohne indessen aufzuzeigen, inwiefern diese rechtsfehlerhaft sein soll; lediglich den Gesundheitszustand und -verlauf aus seiner Sicht darzulegen, reicht ungeachtet des Umfangs des dabei Vorgetragenen genau so wenig aus wie die Schilderungen vor Vorinstanz betreffend das belastende Verhältnis zur direkten Vorgesetzten zu wiederholen,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass aber in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Oktober 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel