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8C_646/2017 KI-generiert

Claimant Denied Invalidity Pension Due to Insufficient Contribution Period; Appeal Dismissed for Lack of Substantive Legal Reasoning

Geschäftsnummer 8C_646/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding a decision made by the Cantonal Court of Luzern on July 18, 2017, concerning disability insurance. The complainant, who had moved to Switzerland in 2006, had their request for a pension denied on the basis that their disability had occurred before the required three-year contribution period was fulfilled. Although the complainant referenced their employment activities in Switzerland after their arrival, they failed to adequately address the reasons provided in the new decision from July 2017. As a result, the tribunal identified significant deficiencies in the appeal’s justification, leading to the dismissal of the complaint without further proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 36 Abs. 1 IVG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Denied Invalidity Pension Due to Insufficient Contribution Period; Appeal Dismissed for Lack of Substantive Legal Reasoning: The complainant, who had moved to Switzerland in 2006, had their request for a pension denied on the basis that their disability had occurred before the required three-year contribution period was fulfilled. Although the complainant referenced their employment activities in Switzerland after their arrival, they failed to adequately address the reasons provided in the new decision from July 2017. As a result, the tribunal identified significant deficiencies in the appeal’s justification, leading to the dismissal of the complaint without further proceedings.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Beitragsforderung neues rechtliches Vorbringen Erwerb von Ruhegehaltsansprüchen Begründung in der Sache ausserordentliche Rente ohne Einkommensgrenze

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained due to a formal defect in the statement of grounds, applied via the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs exceptionally, even though the appeal was not entertained.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_646/2017

Urteil vom 20. September 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern,

Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 18. Juli 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. September 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 18. Juli 2017,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),

dass dies eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen erfordert ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass die Vorinstanz das Rentenbegehren des im Jahr 2006 in die Schweiz eingereisten Beschwerdeführers mit der Begründung abgelehnt hat, die Invalidität sei bereits vor Ablauf der gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG zur Anspruchsbegründung geforderten dreijährigen Beitragszeit eingetreten,

dass der Beschwerdeführer auf seine nach der Einreise in die Schweiz tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten hinweist und insoweit die dem kantonalen Rückweisungsentscheid vom 14. Oktober 2014 zu Grunde liegende Argumentation aufgreift, ohne sich indessen mit den im neuen Entscheid vom 18. Juli 2017 dazu ergangenen Erwägungen auch nur ansatzweise auseinander zu setzen,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Kostenbefreiungsgesuch als gegenstandslos geworden erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. September 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel