Claimant Denied Invalidity Pension Due to Insufficient Contribution Period; Appeal Dismissed for Lack of Substantive Legal Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding a decision made by the Cantonal Court of Luzern on July 18, 2017, concerning disability insurance. The complainant, who had moved to Switzerland in 2006, had their request for a pension denied on the basis that their disability had occurred before the required three-year contribution period was fulfilled. Although the complainant referenced their employment activities in Switzerland after their arrival, they failed to adequately address the reasons provided in the new decision from July 2017. As a result, the tribunal identified significant deficiencies in the appeal’s justification, leading to the dismissal of the complaint without further proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 36 Abs. 1 IVG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Denied Invalidity Pension Due to Insufficient Contribution Period; Appeal Dismissed for Lack of Substantive Legal Reasoning: The complainant, who had moved to Switzerland in 2006, had their request for a pension denied on the basis that their disability had occurred before the required three-year contribution period was fulfilled. Although the complainant referenced their employment activities in Switzerland after their arrival, they failed to adequately address the reasons provided in the new decision from July 2017. As a result, the tribunal identified significant deficiencies in the appeal’s justification, leading to the dismissal of the complaint without further proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained due to a formal defect in the statement of grounds, applied via the simplified procedure.
Applied to waive the collection of court costs exceptionally, even though the appeal was not entertained.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_646/2017
Urteil vom 20. September 2017
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Luzern,
Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 18. Juli 2017.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 14. September 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 18. Juli 2017,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),
dass dies eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen erfordert ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass die Vorinstanz das Rentenbegehren des im Jahr 2006 in die Schweiz eingereisten Beschwerdeführers mit der Begründung abgelehnt hat, die Invalidität sei bereits vor Ablauf der gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG zur Anspruchsbegründung geforderten dreijährigen Beitragszeit eingetreten,
dass der Beschwerdeführer auf seine nach der Einreise in die Schweiz tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten hinweist und insoweit die dem kantonalen Rückweisungsentscheid vom 14. Oktober 2014 zu Grunde liegende Argumentation aufgreift, ohne sich indessen mit den im neuen Entscheid vom 18. Juli 2017 dazu ergangenen Erwägungen auch nur ansatzweise auseinander zu setzen,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Kostenbefreiungsgesuch als gegenstandslos geworden erweist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 20. September 2017
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel