Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_637/2021 KI-generiert

Insurer v. Claimant (Remand Decision Admissibility)

Geschäftsnummer 8C_637/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal against the decision of the Obergericht des Kantons Schaffhausen regarding a dispute with an insurance company related to accident insurance claims. The regional court had annulled a previous decision made by the insurance company and sent the case back for further examination and completion of a medical report by a specified doctor. The appellant, represented by a lawyer, contested this decision, arguing that the court should have ordered a judicial expert opinion instead of remanding the case to the insurance company for a new report. However, the Swiss Federal Tribunal had to assess whether the appeal was admissible based on Swiss law, specifically considering if the decision would cause irreparable harm or lead to significant savings in terms of time and costs if addressed immediately.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Insurer v. Claimant (Remand Decision Admissibility): The regional court had annulled a previous decision made by the insurance company and sent the case back for further examination and completion of a medical report by a specified doctor. The appellant, represented by a lawyer, contested this decision, arguing that the court should have ordered a judicial expert opinion instead of remanding the case to the insurance company for a new report. However, the Swiss Federal Tribunal had to assess whether the appeal was admissible based on Swiss law, specifically considering if the decision would cause irreparable harm or lead to significant savings in terms of time and costs if addressed immediately.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozesssvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Versicherer medizinisches Gutachten fristlose Entlassung Überprüfung einer früheren Entscheidung Rückabtretung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to declare non-admittance of the appeal in the simplified procedure due to obvious inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in the reasoning as a potential admissibility requirement for the appeal against an interlocutory decision.

Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG

Cited in the reasoning as a potential admissibility requirement for the appeal against an interlocutory decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_637/2021

Urteil vom 27. Oktober 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana,

Beschwerdeführer,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG,

Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz,

Postfach, 8085 Zürich Versicherung,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozesssvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts

des Kantons Schaffhausen vom 17. August 2021 (62/2019/17).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 17. September 2021 gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 17. August 2021, mit welchem es den angefochtenen Einspracheentscheid der Zürich Versicherungsgesellschaft vom 27. August 2019 aufhob und die Angelegenheit zwecks Ergänzung des Gutachtens von Dr. med. B.________, vom 19. November 2018 im Sinne der Erwägungen zurückwies,

in Erwägung,

dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3; 133 V 645 E. 2.1),

dass die Zulässigkeit einer Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass deren Gutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz hätte gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ein Gerichtsgutachten anordnen müssen, statt die Sache an die Verwaltung zwecks Einholung eines neuen Gutachtens zurückzuweisen,

dass ein solcher Entscheid, welcher für sich allein betrachtet weder einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken kann, noch bei Gutheissung der Beschwerde einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ersparen würde (zum Ganzen statt vieler: BGE 133 V 477 E. 5.2 oder SVR 2011 IV Nr. 57 S. 171 [Urteil 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011], E. 3.3.2.2), beim Bundesgericht ausnahmsweise selbstständig anfechtbar ist, wenn sich zeigt, dass ein Gericht regelmässig im Widerspruch zu den bundesgerichtlichen Vorgaben vorgeht ( BGE 139 V 99 E. 2.5 mit Hinweis; SVR 2018 IV Nr. 26 S. 83 [Urteil 8C_580/2017 vom 9. Februar 2018], E. 3.2 SVR 2015 IV Nr. 29 S. 89 [Urteil 8C_929/2014 vom 13. April 2015], E. 4.4),

dass Derartiges weder dargetan (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3; je mit Hinweisen) noch offensichtlich ist,

dass sich dergestalt die Beschwerde als offensichtlich unzulässig bzw. unzureichend begründet erweist, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. Oktober 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel