Failure to Pay Court Costs in Insurance Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal against a decision by a cantonal administrative court that did not admit a complaint concerning a disability insurance matter due to the failure of the appellant to pay the required cost advance within the specified deadline. The court noted that the appellant had been granted the option to pay the amount in installments but failed to make the first payment on time, which led to the request for the entire advance to be paid immediately. Despite a part payment being made subsequently, it was determined that the appellant had not fulfilled the payment obligations, resulting in the decision to dismiss the appeal. The appellant's lack of a detailed argument against the factual findings of the lower court was highlighted as a significant deficiency in their case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Failure to Pay Court Costs in Insurance Appeal: The court noted that the appellant had been granted the option to pay the amount in installments but failed to make the first payment on time, which led to the request for the entire advance to be paid immediately. Despite a part payment being made subsequently, it was determined that the appellant had not fulfilled the payment obligations, resulting in the decision to dismiss the appeal. The appellant's lack of a detailed argument against the factual findings of the lower court was highlighted as a significant deficiency in their case.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because of a formal defect in the reasoning, decided under the simplified procedure.
The Tribunal decided, due to the circumstances, not to charge court fees.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_623/2016
Urteil vom 30. September 2016
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Bern,
Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 16. August 2016.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 15. September 2016 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. August 2016,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Vorinstanz auf die gegen die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 23. Februar 2016 erhobene Beschwerde nicht eingetreten ist, weil der anberaumte Kostenvorschuss nicht innert gesetzter Frist geleistet worden ist,
dass sie dabei erwog,
- dem Beschwerdeführer zunächst eine ratenweise Tilgung gewährt zu haben, indessen mit dem Hinweis, dass der Restbetrag sofort und ohne Mahnung fällig werde, wenn eine der Ratenzahlungen nicht innert Frist erfolge;
- die erste Rate nicht innert gesetzter Frist eingegangen sei, weshalb der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 5. Juli 2016 aufgefordert worden sei, den gesamten Kostenvorschuss per sofort zu leisten;
- per 9. Juli 2016 lediglich ein Teilbetrag geleistet wurde und hernach nichts mehr einbezahlt worden sei;
- somit androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten sei,
dass der Beschwerdeführer darauf nicht näher eingeht, insbesondere nicht darlegt, inwiefern die in diesem Zusammenhang von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass aber in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. September 2016
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel