Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_62/2011 KI-generiert

Appeal Regarding Interlocutory Decision on Vocational Measures and Invalidity Pension Inadmissible

Geschäftsnummer 8C_62/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint from an individual against a decision made by the disability insurance office in the canton of Thurgau, regarding issues related to vocational measures and invalidity pensions. The individual had appealed a ruling from the cantonal administrative court that combined their cases concerning vocational measures and invalidity benefits. The administrative court had decided to remand the case back to the disability insurance office for a proper preliminary procedure and further investigations regarding the pension claim. The complaint was analyzed under the relevant legal provisions, which stipulate conditions for the admissibility of complaints, particularly concerning potential irreversible disadvantages or significant savings in time and costs. Ultimately, the federal court determined that the requirements for proceeding with the complaint were not met.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Appeal Regarding Interlocutory Decision on Vocational Measures and Invalidity Pension Inadmissible: The individual had appealed a ruling from the cantonal administrative court that combined their cases concerning vocational measures and invalidity benefits. The administrative court had decided to remand the case back to the disability insurance office for a proper preliminary procedure and further investigations regarding the pension claim. The complaint was analyzed under the relevant legal provisions, which stipulate conditions for the admissibility of complaints, particularly concerning potential irreversible disadvantages or significant savings in time and costs. Ultimately, the federal court determined that the requirements for proceeding with the complaint were not met.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Zwischenentscheid Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Vorentscheid Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Leitverfahren Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed under the simplified procedure based on this provision.

Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG

This provision regarding the grounds required for the appeal was referenced in assessing admissibility.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

This provision, concerning irreparable disadvantage, was considered regarding the admissibility of the appeal, although the threshold was not met.

Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG

This provision, concerning saving significant time and cost, was considered regarding the admissibility of the appeal, although the threshold was not met.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_62/2011

Urteil vom 10. Februar 2011

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiberin Kopp Käch.

Verfahrensbeteiligte

B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Thurgau,

St. Gallerstrasse 13, 8500 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau

vom 12. Januar 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. Januar 2011 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 12. Januar 2011, mit welchem die Beschwerdeverfahren betreffend berufliche Massnahmen und betreffend Invalidenrente vereinigt wurden, die Beschwerde in Bezug auf Abweisung von beruflichen Massnahmen in dem Sinne gutgeheissen wurde, als die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung zur Durchführung eines korrekten Vorbescheidverfahrens an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, und die Beschwerde in Bezug auf eine Invalidenrente in dem Sinne gutgeheissen wurde, als die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung zu weiteren Abklärungen und neuer Verfügung über den Rentenanspruch an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde,

in Erwägung,

dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen - selbstständig eröffneten - Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647; zum hier nicht gegebenen Ausnahmefall, dass ein Rückweisungsentscheid als Endentscheid zu qualifizieren ist, siehe SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131, 9C_684/2007, E. 1.1),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit alternativ voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass der Beschwerdeführer nicht dartut, inwiefern ihm durch den Rückweisungsentscheid des kantonalen Gerichts ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (vgl. dazu auch BGE 133 V 477 E. 5.2 und 5.2.2 S. 483) oder ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten erspart werden könnte (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG ),

dass auch nicht ersichtlich ist, inwiefern eine der beiden Tatbestandsvoraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein könnte,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und auf die Erhebung von Kosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Februar 2011

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Kopp Käch