Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_619/2021 KI-generiert

Appeal Against Time-Limited Disability Pension Non-Admitted Due to Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 8C_619/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual, the complainant, and the Social Insurance Office of Bern concerning the complainant’s entitlement to disability insurance. The individual appealed against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern dated July 22, 2021, which granted only a partial disability pension limited to the period from January 1, 2017, to January 31, 2019. The complainant contested this decision, arguing instead for a permanent disability pension, referencing a medical report. However, the Swiss Federal Tribunal noted that the appeal lacked a substantive and specific argument regarding the alleged legal errors made by the lower court, leading to procedural issues with the appeal submission.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Against Time-Limited Disability Pension Non-Admitted Due to Insufficient Substantiation: The individual appealed against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern dated July 22, 2021, which granted only a partial disability pension limited to the period from January 1, 2017, to January 31, 2019. The complainant contested this decision, arguing instead for a permanent disability pension, referencing a medical report. However, the Swiss Federal Tribunal noted that the appeal lacked a substantive and specific argument regarding the alleged legal errors made by the lower court, leading to procedural issues with the appeal submission.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Anspruch auf Invalidenrente unentgeltliche Rechtspflege Viertelsrente medizinische Gründe Beschwerdelegitimation fehlende Anspruchsberechtigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the decision not to enter upon the appeal due to a deficiency in the statement of grounds (Nichteintreten im vereinfachten Verfahren).

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

Used to reject the request for free legal aid due to the hopeless nature of the appeal (aussichtslose Beschwerdeführung).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to justify the exceptional waiver of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_619/2021

Urteil vom 27. September 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern, Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. Juli 2021 (200 21 21 IV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. September 2021 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. Juli 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass der Beschwerdeführer nichts Derartiges vorträgt, stattdessen unter pauschalem Verweis auf einen ärztlichen Bericht behauptet, Anspruch auf eine unbefristete Invalidenrente zu haben; inwiefern die von der Vorinstanz zur Zusprechung einer vom 1. Januar 2017 bis 31. Januar 2019 befristeten Viertelsrente führenden Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG , das heisst willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen, ist damit nicht ansatzweise hinreichend sachbezogen gerügt,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass das mit der Beschwerdeeinreichung gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass aber in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. September 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel