Challenge to Order for Medical Assessment Admissibility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a complaint against a decision made by the Luzern cantonal court concerning the arrangement of a reassessment by a medical expert appointed by the disability insurance office. The appeal was filed following a preliminary decision that confirmed the reassessment. The appellant challenged the validity of the expert assessment process, particularly critiquing the lack of randomness in the selection of the expert. The appeal was examined under specific legal provisions regarding administrative expert assessments, but it was determined that the appeal did not meet the necessary criteria for further examination, resulting in the court not addressing the complaint. The appellant was also ordered to pay court costs as part of the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 92 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Challenge to Order for Medical Assessment Admissibility: The appeal was filed following a preliminary decision that confirmed the reassessment. The appellant challenged the validity of the expert assessment process, particularly critiquing the lack of randomness in the selection of the expert. The appeal was examined under specific legal provisions regarding administrative expert assessments, but it was determined that the appeal did not meet the necessary criteria for further examination, resulting in the court not addressing the complaint. The appellant was also ordered to pay court costs as part of the proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertThe Tribunal decided not to enter into the appeal (*Nicht-Eintretung*) using the simplified procedure.
The Tribunal imposed court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_619/2017
Urteil vom 19. September 2017
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch CAP
Rechtschutz-Versicherungsgesellschaft AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle Luzern,
Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Luzern
vom 26. Juli 2017.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 13. September 2017 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 26. Juli 2017, worin die von der IV-Stelle Luzern mit Zwischenverfügung vom 31. Januar 2017 angeordnete Nachbegutachtung bei der medexperts AG bestätigt wurde,
in Erwägung,
dass sich die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG richtet ( BGE 138 V 271 E. 2.1 S. 277),
dass in diesem Rahmen ein Entscheid betreffend Fragen der Anordnung einer Administrativbegutachtung - auch mit Blick auf die Verfahrensgarantien nach BV und EMRK ( BGE 138 V 271 E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen) - nur an das Bundesgericht weitergezogen werden kann, sofern der angefochtene Entscheid den Ausstand einer sachverständigen Person im konkreten Fall betrifft (vgl. Art. 92 Abs. 1 BGG ; BGE 138 V 271 E. 4 S. 280),
dass hinsichtlich anderer Aspekte das Bundesgericht die Bundesrechtskonformität der Gutachtensanordnung gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid prüft ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; Urteil 8C_736/2016 vom 16. November 2016 mit Hinweis),
dass dies insbesondere auch für den Vergabeprozess betreffende Rügen gilt (a.a.O. mit Hinweis),
dass die Beschwerdeführerin keine formellen Ausstandsgründe nennt, sondern die fehlende Vergabe nach dem Zufallsprinzip beanstandet,
dass sich damit die Beschwerde als offensichtlich unzulässig erweist, zumal auch eine Gutheissung der Beschwerde keinen Endentscheid in der Sache nach Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG herbeizuführen vermöchte (a.a.O. mit Hinweis),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 19. September 2017
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel