Federal Supreme Court Refuses Appeal on Social Assistance Due to Procedural Defects
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant challenged a decision by the Administrative Court of the Canton of Schwyz, which upheld a ruling by the Schwyz Cantonal Government not to proceed with a complaint regarding social assistance benefits. The complaint was directed against a decision made by the welfare authority of Galgenen concerning the prepayment of alimony for 2022. The complainant had requested retroactive increases in the alimony advances and amounts for basic needs until the end of 2021, which went beyond the specific subject of the appeal. The Administrative Court showed the complainant the procedure for reassessing social assistance funds provided until the end of 2021, but the complainant did not address these directions or demonstrate how this process might have violated constitutional rights.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Social Assistance Due to Procedural Defects: The complaint was directed against a decision made by the welfare authority of Galgenen concerning the prepayment of alimony for 2022. The complainant had requested retroactive increases in the alimony advances and amounts for basic needs until the end of 2021, which went beyond the specific subject of the appeal. The Administrative Court showed the complainant the procedure for reassessing social assistance funds provided until the end of 2021, but the complainant did not address these directions or demonstrate how this process might have violated constitutional rights.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by non-entry into the merits (Nichteintreten) due to a formal defect, as per this procedural rule.
Applied to waive the collection of court fees in this specific case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_614/2022
Urteil vom 25. Oktober 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Gemeinde Galgenen, Fürsorgebehörde, Büelstrasse 15, Postfach 141, 8854 Siebnen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 20. September 2022 (III 2022 141).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 19. Oktober 2022 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 20. September 2022,
in Erwägung,
dass bei Beschwerden, die sich gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1; 134 V 53 E. 3.3; 134 II 244 E. 2.2 und 133 IV 286 E. 1.4),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid den auf kantonalem Recht beruhenden, auf Nichteintreten lautenden Beschluss des Regierungsrats des Kantons Schwyz vom 23. August 2022 bestätigte, weil in der gegen den Beschluss der Fürsorgebehörde Galgenen vom 17. März 2022 gerichteten Beschwerde ausschliesslich Anträge gestellt worden waren, die über den betreffenden Anfechtungsgegenstand (Alimentenbevorschussung für das Jahr 2022) hinaus gezielt hatten (rückwirkende Erhöhung der Alimentenbevorschussung sowie des Betrags für Grundbedürfnisse bis Ende 2021),
dass das kantonale Gericht darüber hinaus der Beschwerdeführerin aufgezeigt hat, wie sie vorzugehen habe, falls sie eine Neubeurteilung der bis Ende 2021 ausgerichteten Sozialhilfegelder wünsche,
dass die Beschwerdeführerin darauf nicht ansatzweise eingeht, geschweige denn darlegt, inwiefern das kantonale Gericht mit dieser Vorgehensweise ihre Verfassungsrechte verletzt haben soll,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Regierungsrat des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. Oktober 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel