Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_599/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Appeal on Social Assistance Reduction Due to Non-Participation in Employment Program

Geschäftsnummer 8C_599/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual contesting a decision by the Administrative Court of the Canton of St. Gallen, which confirmed the cessation of their social assistance benefits from August 2020. This decision was based on the individual's failure to participate in a mandatory employment program, which the court deemed they could reasonably engage in. The individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, arguing violations of human dignity and animal welfare due to a dog ban at the employment site, but failed to substantiate their claims against the court's rationale. The complaint lacked the necessary legal grounding, leading to the Federal Tribunal not entering into the complaint, denying the request for free legal assistance, yet deciding not to impose court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Social Assistance Reduction Due to Non-Participation in Employment Program: Gallen, which confirmed the cessation of their social assistance benefits from August 2020. This decision was based on the individual's failure to participate in a mandatory employment program, which the court deemed they could reasonably engage in. The individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, arguing violations of human dignity and animal welfare due to a dog ban at the employment site, but failed to substantiate their claims against the court's rationale. The complaint lacked the necessary legal grounding, leading to the Federal Tribunal not entering into the complaint, denying the request for free legal assistance, yet deciding not to impose court costs.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Kürzung der Sozialhilfe unentgeltliche Rechtspflege Arbeitsverbot Leistungsbezüger verfassungsmässige Anforderung Teilnahme am sozialen Leben

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decree non-admission to the appeal due to the obvious deficiency in the statement of reasons.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the request for legal aid due to the lack of prospect of success of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs as an exception.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_599/2022

Urteil vom 10. November 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Politische Gemeinde Rorschach,

Hauptstrasse 29, Stadtrat, 9401 Rorschach,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 19. September 2022 (B 2022/93).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 10. Oktober 2022 gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 26. September 2022 an A.________ ausgehändigten Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. September 2022,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 14. Oktober 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass innert der nach Art. 44 - 48 in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1 BGG am 26. Oktober 2022 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe eingereicht worden ist,

dass bei Beschwerden, die sich gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1; 134 V 53 E. 3.3; 134 II 244 E. 2.2 und 133 IV 286 E. 1.4),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass das Verwaltungsgericht die auf kantonalem Recht beruhende Einstellung der Sozialhilfe ab August 2020 vor dem Hintergrund der fehlenden Teilnahme an dem für den Beschwerdeführer zumutbarerweise vorgesehenen Beschäftigungsprogramm bestätigte,

dass es dabei insbesondere näher ausführte, weshalb das am Einsatzort herrschende Hundeverbot keine Rechtfertigung für eine Nichtteilnahme darstellt,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht ansatzweise eingeht, stattdessen pauschal eine Verletzung der Menschenwürde und des Tierwohls rügt,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass das in der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Departement des Innern des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. November 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel