Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Economic Social Assistance Due to Insufficient Constitutional Argumentation.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual appealed against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Bern, which upheld a non-admittance ruling regarding their request for social assistance from the municipality of Köniz for the period from October 2019 to May 2020. The court did not accept the appeal because the appellant did not clearly articulate which constitutional rights were allegedly violated by the previous decision, nor did they adequately address the reasoning provided by the Administrative Court. Instead, the appellant merely referenced previously submitted documents and accused the municipality's staff of criminal behavior. As a result, the Federal Tribunal, in a simplified procedure, decided not to entertain the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Economic Social Assistance Due to Insufficient Constitutional Argumentation: The court did not accept the appeal because the appellant did not clearly articulate which constitutional rights were allegedly violated by the previous decision, nor did they adequately address the reasoning provided by the Administrative Court. Instead, the appellant merely referenced previously submitted documents and accused the municipality's staff of criminal behavior. As a result, the Federal Tribunal, in a simplified procedure, decided not to entertain the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not entertained by way of simplified procedure based on this article due to insufficient argumentation.
The collection of court fees was waived under this provision in exceptional circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_594/2020
Urteil vom 29. September 2020
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Einwohnergemeinde Köniz, Direktion Bildung und Soziales, Abteilung Soziales und Vormundschaft, Sägestrasse 65, 3098 Köniz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2020 (100.2020.324/325U).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 23. September 2020 gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2020,
in Erwägung,
dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 134 II 244 E. 2.2 S. 246 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass dabei auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid dargelegt hat, weshalb es auf die gegen die Entscheide des Regierungsstatthalteramts Bern-Mittelland vom 23. Juli 2020 in Sachen wirtschaftliche Hilfe der Einwohnergemeinde Köniz an A.________ für die Zeit von Oktober 2019 bis Mai 2020 nicht eingetreten ist (fehlender Sachbezug),
dass die Beschwerdeführerin darauf nicht näher eingeht; lediglich auf die vor Vorinstanz eingereichten Akten zu verweisen und deren Überprüfung zu fordern, reicht genau so wenig aus, wie Mitarbeitenden der Beschwerdegegnerin kriminelle Machenschaften zu unterstellen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das mit Beschwerdeerhebung gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mitteland schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 29. September 2020
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel