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8C_590/2013 KI-generiert

Untimely appeal after deemed service and judicial summer recess in unemployment insurance case

Geschäftsnummer 8C_590/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (First Social Law Division), in a decision dated September 10, 2013, declined to enter into the merits of the appellant's appeal and dismissed it, ruling in favor of the respondent unemployment insurance authority; the lower court's decision of June 13, 2013, remains in force. The appellant had filed a public-law appeal against that cantonal court decision in an unemployment insurance matter. The Court held that the appeal was time-barred because the 30-day appeal deadline (Art. 100 para. 1 BGG) began running after deemed service of the decision on June 25, 2013, following the expiry of the seven-day collection period (Art. 44 para. 2 BGG); the deadline, extended by the judicial summer break (Art. 46 para. 1 lit. d BGG), ended on August 26, 2013, while the appeal was only mailed on August 27, 2013 (Art. 48 para. 1 BGG). Additionally, the appeal failed to sufficiently state how the lower decision violated the law (Art. 42 para. 2 BGG). Court costs were waived.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Untimely appeal after deemed service and judicial summer recess in unemployment insurance case: The appellant had filed a public-law appeal against that cantonal court decision in an unemployment insurance matter. The Court held that the appeal was time-barred because the 30-day appeal deadline (Art. 100 para. 1 BGG) began running after deemed service of the decision on June 25, 2013, following the expiry of the seven-day collection period (Art. 44 para. 2 BGG); the deadline, extended by the judicial summer break (Art. 46 para. 1 lit. d BGG), ended on August 26, 2013, while the appeal was only mailed on August 27, 2013 (Art. 48 para. 1 BGG). Additionally, the appeal failed to sufficiently state how the lower decision violated the law (Art. 42 para. 2 BGG). Court costs were waived.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) Arbeitslosenversicherung Rechtzeitigkeit der Rechtsschrift vereinfachtes Verfahren Arbeitslosigkeit gesetzliche Frist Prozessrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare the appeal inadmissible in simplified proceedings.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for waiving court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_590/2013

Urteil vom 10. September 2013

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

T.________,

Beschwerdeführer,

gegen

beco Berner Wirtschaft, Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst , Lagerhausweg 10, 3018 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juni 2013.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 27. August 2013 (Poststempel) gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung T.________ spätestens am 25. Juni 2013 erfolglos zugestellten Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juni 2013,

in das Schreiben des Verwaltungsgerichts vom 8. Juli 2013, mit welchem T.________ das Urteil noch einmal mit A-Post zugestellt wurde, verbunden mit dem Hinweis, dass die Rechtsmittelfrist mit dem unbenütztem Ablauf der Abholungsfrist bereits zu laufen begonnen habe,

in Erwägung,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides beim Bundesgericht einzureichen ist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ),

dass eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt ( Art. 44 Abs. 2 BGG ),

dass in diesen Fällen die Rechtsmittelfrist am folgenden Tag der fiktiven Zustellung zu laufen beginnt ( Art. 44 Abs. 1 BGG ),

dass die Rechtsmittelfrist vom 15. Juli bis und mit dem 15. August still stehen ( Art. 46 Abs. 1 lit. d BGG ),

dass die Frist, abgesehen von hier nicht interessierenden weiteren Möglichkeiten, mit der Übergabe der Beschwerde an die Schweizerische Post zu Handen des Bundesgerichts gewahrt wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG ),

dass somit die Beschwerde nicht innert der spätestens am 26. August 2013 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist,

dass in der Beschwerdeschrift überdies nicht hinreichend dargetan ist, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Recht verstossen soll, was gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG aber für eine gültige Beschwerdeerhebung ebenfalls erforderlich wäre,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. September 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel