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8C_580/2013 KI-generiert

Cantonal government disciplinary investigation order is not an act with predominantly political character for direct federal appeal; legal remedy is the cantonal administrative court.

Geschäftsnummer 8C_580/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) held that it could not entertain the appeal and therefore did not rule on the merits; the appeal was declared inadmissible. The case involved an employee of a reformed parish who challenged a decision by the cantonal government (Regierungsrat) ordering the initiation of a disciplinary investigation. The Court determined that the contested decision lacked the predominantly political character required for a non-judicial cantonal authority to act as the final instance in a federal appeal. Consequently, because a lower administrative court had already been seized of the matter by the appellant, the federal appeal was dismissed for lack of jurisdiction, with no costs awarded and no party compensation granted.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Cantonal government disciplinary investigation order is not an act with predominantly political character for direct federal appeal; legal remedy is the cantonal administrative court: The case involved an employee of a reformed parish who challenged a decision by the cantonal government (Regierungsrat) ordering the initiation of a disciplinary investigation. The Court determined that the contested decision lacked the predominantly political character required for a non-judicial cantonal authority to act as the final instance in a federal appeal. Consequently, because a lower administrative court had already been seized of the matter by the appellant, the federal appeal was dismissed for lack of jurisdiction, with no costs awarded and no party compensation granted.

Schlagwörter

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Öffentliches Personalrecht (Prozessvoraussetzung) Disziplinarbehörde Administrativuntersuchung Staatsorgane Justizreform Verfahren vor dem Untersuchungsrichter Verwaltungsreform

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 66 Abs. 1 Satz
dass auf die Erhebung von Gerichtskosten mit Blick auf die erfolgte Rechtsmittelbelehrung in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Waived court costs in light of the incorrect legal remedy instruction provided to the appellant.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Waived court costs in light of the incorrect legal remedy instruction provided to the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_580/2013

Urteil vom 10. September 2013

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Bundesrichter Ursprung, Frésard,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

G.________, vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Franziska Ryser-Zwygart,

Beschwerdeführer,

gegen

Reformierte Kirchgemeinde S.________ ,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hermann Roland Etter,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Öffentliches Personalrecht (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Regierungsratsbeschluss des Regierungsrats des Kantons Solothurn vom 24. Juni 2013.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 29. Juli 2013 gegen den Entscheid des Regierungsrats des Kantons Solothurn vom 24. Juni 2013,

in Erwägung,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten oder subsidiär die Verfassungsbeschwerde abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen nur zulässig ist gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen, wenn nicht die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zulässig ist,

dass die Kantone als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte einzusetzen haben, soweit nicht nach einem anderen Bundesgesetz Entscheide anderer richterlicher Behörden der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen,

dass Kantone für Entscheide mit vorwiegend politischem Charakter anstelle eines Gerichts eine andere Behörde als unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts bezeichnen können ( Art. 86 und 114 BGG ),

dass der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid über die Einleitung eines (Disziplinar-) Untersuchungsverfahrens gegen den Beschwerdeführer als Angestellter der Reformierten Kirchgemeinde S.________ befunden hat,

dass dies klarerweise nicht unter den restriktiv auszulegenden Begriff des "vorwiegend politischen Charakter" aufweisenden Entscheids fällt (näheres dazu s. etwa Urteile 8C_353/2013 vom 28. August 2013 und 8C_54/2011 vom 17. Februar 2011 mit Hinweisen auf BBl 1997 I 524; Alain Wurzburger, in Commentaire de la LTF, 2009, N. 25 zu Art. 86; Yves Donzallaz, Loi sur le Tribunal fédéral, Commentaire, 2008, N. 3015; Hansjörg Seiler, in: Bundesgerichtsgesetz (BGG), 2007, N. 21 zu Art. 86; Esther Tophinke, in Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 18 ff. zu Art. 86),

dass deshalb auf die Beschwerde ungeachtet dessen, ob das Anfechtungsobjekt als Zwischenentscheid beim Bundesgericht überhaupt selbstständig anfechtbar wäre, nicht einzutreten ist,

dass eine Überweisung der Beschwerdeangelegenheit an das zur Behandlung von gegen den Entscheid des Regierungsrats des Kantons Solothurn vom 24. Juni 2013 gerichteten Beschwerden zuständige Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn entfällt, da der Beschwerdeführer dort bereits ein entsprechendes Verfahren anhängig gemacht hat,

dass auf die Erhebung von Gerichtskosten mit Blick auf die erfolgte Rechtsmittelbelehrung in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG verzichtet wird,

dass keine Parteientschädigungen geschuldet sind ( Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Regierungsrat des Kantons Solothurn, dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und dem Amt für Gemeinden AGEM des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. September 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel