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8C_574/2012 KI-generiert

Disability Insurance Appeal Dismissed for Insufficient Statement of Claim

Geschäftsnummer 8C_574/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual challenging the decision of a regional administrative court regarding an invalidity insurance matter. The individual contested the status of their daughter and the termination of a child pension, arguing that the administration's actions were incorrect. Subsequently, the regional court amended a previous ruling related to the allocation of costs between the parties, which rendered part of the complaint moot. However, the higher court found that the appeal did not sufficiently address the legal issues raised and failed to meet the required legal standards for a proper complaint, resulting in the court not accepting the appeal for further consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Disability Insurance Appeal Dismissed for Insufficient Statement of Claim: The individual contested the status of their daughter and the termination of a child pension, arguing that the administration's actions were incorrect. Subsequently, the regional court amended a previous ruling related to the allocation of costs between the parties, which rendered part of the complaint moot. However, the higher court found that the appeal did not sufficiently address the legal issues raised and failed to meet the required legal standards for a proper complaint, resulting in the court not accepting the appeal for further consideration.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Klageschrift Invaliditätsversicherung substantiierte Begründung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen behindertes Kind Versicherungsrente

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure because the appeal did not meet the minimum formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the levying of court costs because the appeal was not accepted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_574/2012

Urteil vom 17. August 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiberin Riedi Hunold.

Verfahrensbeteiligte

S.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Graubünden,

Ottostrasse 24, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin,

D.________.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden

vom 22. Mai 2012.

Nach Einsicht

in das Schreiben des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 13. Juli 2012 (Poststempel), mit welchem es die Eingabe der S.________ vom 10. Juli 2012 (Poststempel) als Beschwerde gegen seinen Entscheid vom 22. Mai 2012 dem Bundesgericht zustellte und auf das gleichzeitig bei ihm hängige Revisionsgesuch gegen denselben Entscheid verwies,

in die Beschwerde der S.________ vom 10. Juli 2012 (Poststempel), mit welcher sie einerseits die Parteistellung ihrer Tochter D.________ und andererseits die Streichung der Kinderrente als unzutreffend rügte,

in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 26. Juli 2012, gemäss welchem die Dispositivziffer 2 des Entscheids vom 22. Mai 2012 dahingehend abgeändert wurde, dass die zuvor der Tochter D.________ auferlegten Kosten von Fr. 500.- zu Lasten von S.________ und ihrem Ehemann M.________ gehen,

in Erwägung,

dass sich infolge des bereits mit Datum vom 26. Juli 2012 ergangenen Entscheids über das beim kantonalen Gericht eingereichte Revisionsgesuch eine Sistierung des Verfahrens vor Bundesgericht erübrigt (vgl. dazu das in der Amtlichen Sammlung noch nicht publizierte Urteil 8C_45/2012 vom 11. Juli 2012 E. 7),

dass die Rüge der unzulässigen Auferlegung von Kosten an D.________ angesichts der mit kantonalem Entscheid vom 26. Juli 2012 abgeänderten Dispositivziffer 2 gegenstandslos geworden ist,

dass sich das kantonale Gericht in seinem Entscheid vom 26. Juli 2012 über das Revisionsgesuch nicht mit den Einwänden gegen die Streichung der Kinderrente befasste, sondern diesbezüglich auf das vor Bundesgericht hängige Verfahren verwies,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass sich der Eingabe vom 10. Juli 2012 keine sachbezogene Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Ausführungen entnehmen lässt,

dass die Beschwerde somit den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, D.________, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. August 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Die Gerichtsschreiberin: Riedi Hunold