Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_571/2021 KI-generiert

Municipality Appeal of Social Assistance Reimbursement Dismissed Due to Inadmissible Constitutional Complaint

Geschäftsnummer 8C_571/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute over social assistance payments related to the cost of dental treatment that was adjudicated by the Administrative Court of the Canton of Aargau. The municipality of Möriken-Wildegg, acting through its municipal council and as the complainant, sought to challenge a decision by the court. The complaint was based on the argument that the cantonally-granted social assistance violated constitutional rights under the Swiss Federal Constitution, specifically citing protection against arbitrariness and the right to assistance in distress. However, the complaint failed to sufficiently demonstrate how the cantonal court's decision violated these constitutional rights, and consisted largely of reiterating previous stances rather than providing detailed arguments that would meet the Federal Tribunal's requirements for addressing such complaints.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 9 BV, Art. 12 BV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Municipality Appeal of Social Assistance Reimbursement Dismissed Due to Inadmissible Constitutional Complaint: The municipality of Möriken-Wildegg, acting through its municipal council and as the complainant, sought to challenge a decision by the court. The complaint was based on the argument that the cantonally-granted social assistance violated constitutional rights under the Swiss Federal Constitution, specifically citing protection against arbitrariness and the right to assistance in distress. However, the complaint failed to sufficiently demonstrate how the cantonal court's decision violated these constitutional rights, and consisted largely of reiterating previous stances rather than providing detailed arguments that would meet the Federal Tribunal's requirements for addressing such complaints.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Rückerstattung von Sozialhilfe verfassungsmässige Anforderung Verfassungsbeschwerde im Ausland sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Rechtshilfe in Zivilsachen Verwaltungsbeschwerde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 141 I 36
Cantonal Control Over Gradual School Language Change Upheld
BGE 141 I 70
Compensation for Legal Aid Substitution Without Court Approval
BGE 141 I 26
dass sich deren Vorbringen insgesamt in einer letztinstanzlich unzulässigen appellatorischen Kritik ( BGE 141 I 26 E.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because the requirements for substantiation were not met, leading to a non-entry into proceedings under this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs because the appeal was ultimately unsuccessful.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_571/2021

Urteil vom 20. September 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

Einwohnergemeinde Möriken-Wildegg,

Yul-Brynner-Platz, 5103 Möriken,

handelnd durch den Gemeinderat,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 15. Juli 2021 (WBE.2021.68).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 2. September 2021 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 15. Juli 2021,

in Erwägung,

dass der angefochtene Entscheid gestützt auf kantonales Recht zugesprochene Sozialhilfeleistungen (Kostenübernahme für eine Zahnbehandlung) zum Gegenstand hat,

dass ein auf kantonalem Recht beruhender Entscheid vor Bundesgericht weitgehend bloss wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei hierfür eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. konkret und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen; die Verletzung blossen kantonalen Rechts bildet keinen selbstständigen Beschwerdegrund (Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E. 1.3 ; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2; 137 V 57 E. 1.3 ; 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1, je mit Hinweisen),

dass, wenn eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts gerügt wird, im Einzelnen dazulegen ist, weshalb der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; dabei ist zu beachten, dass das Bundesgericht einen Entscheid nur aufhebt, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch dessen Ergebnis unhaltbar ist (vgl. BGE 141 I 70 E. 2.2 mit Hinweisen),

dass die Beschwerdeführerin Art. 9 BV (Schutz vor Willkür) und Art. 12 BV (Recht auf Hilfe in Notlagen) anruft,

dass sie es dabei unterlässt näher aufzuzeigen, inwiefern die vom kantonalen Gericht vorgenommene rechtliche Zuordnung des tatsächlich Unbestrittenen gegen diese Verfassungsbestimmungen verstossen haben soll; lediglich den bereits im vorinstanzlichen Verfahren eingenommen Rechtsstandpunkt zu bekräftigen, reicht klarerweise nicht aus,

dass, soweit Art. 12 BV angerufen wird, im Übrigen unklar ist, was die Beschwerde führende Gemeinde aus dieser Bestimmung zu ihren Gunsten ableiten will,

dass sich deren Vorbringen insgesamt in einer letztinstanzlich unzulässigen appellatorischen Kritik ( BGE 141 I 26 E. 1.3 mit Hinweisen) des vorinstanzlich Entschiedenen erschöpfen,

dass damit den aufgezeigten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genüge getan ist, was zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau und dem Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. September 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel