Appeal Against Interlocutory Decision on Counsel Appointment in Social Assistance Matter Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the complainant challenged a decision made by the Cantonal Court regarding their request for free legal representation in a social assistance matter. The Cantonal Court accepted the request for free legal assistance but rejected the appointment of specific individuals as legal representatives, instructing the complainant to propose a lawyer registered in the canton. The complainant subsequently appealed this decision, asserting that the conditions imposed jeopardized their right to a fair trial. However, the Federal Tribunal ultimately found that the appeal did not meet the necessary criteria for admissibility, leading to a dismissal of the case and the rejection of the request for free legal aid due to the lack of prospects for success in the appeal. No court costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Against Interlocutory Decision on Counsel Appointment in Social Assistance Matter Dismissed: The Cantonal Court accepted the request for free legal assistance but rejected the appointment of specific individuals as legal representatives, instructing the complainant to propose a lawyer registered in the canton. The complainant subsequently appealed this decision, asserting that the conditions imposed jeopardized their right to a fair trial. However, the Federal Tribunal ultimately found that the appeal did not meet the necessary criteria for admissibility, leading to a dismissal of the case and the rejection of the request for free legal aid due to the lack of prospects for success in the appeal. No court costs were imposed.
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KI-generiertThe appeal was dismissed under the simplified procedure because the requirements for an immediate final decision were not met.
The request for legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was rejected because the appeal was deemed hopeless (aussichtslos).
The judgment explicitly waives the collection of court fees as an exception.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_568/2017
Urteil vom 19. September 2017
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, Landsgemeindeplatz 7c, Fünfeckpalast, 9043 Trogen,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 27. Juli 2017.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 1. September 2017 (Poststempel) gegen den verfahrensleitenden Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 27. Juli 2017,
in Erwägung,
dass im angefochtenen Entscheid das kantonale Gericht das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Verfahren ERV 17 26 guthiess, dabei aber den Antrag auf Einsetzung der B.________ AG und von B.________, als unentgeltlichen Rechtsbeistand abwies, und die Gesuchstellerin zugleich aufforderte, innert gesetzter Frist eine/einen in einem kantonalen Register eingetragene/n Anwältin/Anwalt vorzuschlagen, widrigenfalls das Gericht den Rechtsbeistand bestellen werde,
dass dies einen Zwischenentscheid darstellt, der vor Bundesgericht selbstständig nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 f. BGG anfechtbar ist (Urteil 8C_164/2016 vom 18. März 2016, u.a. mit Hinweis auf BGE 133 IV 335 E. 4 S. 338),
dass vorliegend offensichtlich keiner der in Art. 92 f. BGG genannten Eintretensgründe erfüllt ist, insbesondere auch nicht der des nicht wieder gutzumachenden Nachteils gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG , da der Beschwerdeführerin das Recht auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zugestanden worden ist und weder geltend gemacht (zur Begründungspflicht: BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.; je mit Hinweisen) noch erkennbar ist, inwiefern mit der damit verbundenen Auflage, dieser müsse in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragen sein, der Anspruch auf ein gerechtes Verfahren in concreto gefährdet sein könnte (näheres dazu siehe Urteil 2C_79/2013 vom 26. August 2013 E. 1.3 und 2.2.1 Absatz 2),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass dabei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung gemäss Art. 64 Abs. 1 BGG abzuweisen ist,
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 19. September 2017
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel