Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_565/2009 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Dismisses Social Assistance Appeal for Procedural Non-compliance

Geschäftsnummer 8C_565/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a social assistance decision made by the Administrative Court of a canton. The complaint focused on the legal foundation for the decision, arguing against the interpretation of cantonal laws related to judicial organization and administrative procedure. The appellant failed to sufficiently demonstrate a breach of constitutional rights, specifically regarding the principle of legality and arbitrary application of law, which ultimately resulted in the rejection of the complaint without further assessment. No court costs were imposed due to the lack of merit in the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 7 Abs. 1 Gesetz, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Social Assistance Appeal for Procedural Non-compliance: The complaint focused on the legal foundation for the decision, arguing against the interpretation of cantonal laws related to judicial organization and administrative procedure. The appellant failed to sufficiently demonstrate a breach of constitutional rights, specifically regarding the principle of legality and arbitrary application of law, which ultimately resulted in the rejection of the complaint without further assessment. No court costs were imposed due to the lack of merit in the appeal.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Sozialhilfe Verletzung von Verfahrensrechten verfassungsmässige Anforderung Sozialversicherungsverfahren Auslegung des Rechts Entzug der unentgeltlichen Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 106 Abs. 1 BGG
der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht gilt, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art.
Art. 106 Abs. 2 BGG
1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht gilt, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E.
Art. 90 Abs. 1 lit. b OG
dass es daher der Beschwerde führenden Person obliegt (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen, welche nach Art. 90 Abs.
Art. 7 Abs. 1 Gesetz
3 Gerichtsorganisationsgesetz des Kantons Graubünden (GOG/GR) und Art. 7 Abs. 1 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Graubünden (VRG/GR) - als falsch zu rügen, worauf sich der Beschwerdeführer aber beschränkt,
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not entertained (kein Eintreten) based on this procedural provision for non-admissibility.
Art. 66 Abs. 1 Satz
1 in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ; früher Art.
Art. 156 Abs. 1 OG
152 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 1 OG ; bereits in diesem Sinne die den Beschwerdeführer betreffenden, unter der Herrschaft vom OG ergangenen Urteile 1P.471/2005 bis 1P.480/2005 vom 16.
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
The Tribunal decided to waive the imposition of court costs based on this provision.

Zitierte Rechtsprechung

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BGE 134 II 244
Condominium Owners' Appeal Against Mobile Base Station Dismissed for Insufficient Substantiation.
BGE 133 II 249
Neighbor's Standing and Scope of Appeal in Building Permit Dispute
BGE 133 IV 286
Substantiation Standards for Appeals Under the Federal Court Act (LTF)
1P.471/2005
1 OG ; bereits in diesem Sinne die den Beschwerdeführer betreffenden, unter der Herrschaft vom OG ergangenen Urteile 1P.471/2005 bis 1P.480/2005 vom 16.
1P.480/2005
1 OG ; bereits in diesem Sinne die den Beschwerdeführer betreffenden, unter der Herrschaft vom OG ergangenen Urteile 1P.471/2005 bis 1P.480/2005 vom 16.
8C_886/2008
Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Inadequate Constitutional Substantiation of Cantonal Law Review
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained (kein Eintreten) based on this procedural provision for non-admissibility.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive the imposition of court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_565/2009

Urteil vom 27. Juli 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Gemeinde Ramosch, 7556 Ramosch,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 12. Mai 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 26. Juni 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 12. Mai 2009,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass bei Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, die Verletzung blossen kantonalen Rechts keinen selbstständigen Beschwerdegrund bildet; vielmehr hat die Beschwerde führende Person darzulegen, inwiefern der beanstandete Akt gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot, verstossen soll,

dass hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willkürlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255) der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht gilt, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.),

dass es daher der Beschwerde führenden Person obliegt (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen, welche nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG für die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben), klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sind (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 mit Hinweis),

dass es demnach insbesondere nicht genügt, die vom kantonalen Gericht vorgenommene Auslegung kantonalen Rechts - vorliegend von Art. 12 Abs. 3 Gerichtsorganisationsgesetz des Kantons Graubünden (GOG/GR) und Art. 7 Abs. 1 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Graubünden (VRG/GR) - als falsch zu rügen, worauf sich der Beschwerdeführer aber beschränkt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass bei aussichtsloser Beschwerdeführung der Beschwerde führenden Personen ungeachtet deren finanziellen Bedürftigkeit regelmässig Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ; früher Art. 152 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 1 OG ; bereits in diesem Sinne die den Beschwerdeführer betreffenden, unter der Herrschaft vom OG ergangenen Urteile 1P.471/2005 bis 1P.480/2005 vom 16. September 2005 und Weitere),

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG (nochmals) auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist (in gleichem Sinne bereits die Urteile 8C_251+252+253/2008 vom 17. März 2008 sowie 8C_886/2008 vom 4. November 2008),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. Juli 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel