Dismissal of Appeal for Insufficient Substantiation in Social Welfare Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed a legal appeal to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Administrative Court of the Canton of Zurich dated July 1, 2021, concerning social assistance, specifically raising issues related to procedural prerequisites. The complainant sought free legal aid alongside the appeal. The appeal, dated August 27, 2021, was reviewed for compliance with formal requirements, including the need to articulate specific contraventions of constitutional rights by the lower court's decision. Despite additional submissions by the complainant on September 14, 2021, the tribunal found these insufficient, interpreting them as merely broad criticisms rather than fulfilling the requirement for a detailed constitutional rights violation claim. Consequently, the tribunal dealt with the procedural lapse using a simplified process as per legal provisions and decided to not proceed with the complaint. Although the request for judiciary cost waiver due to procedural futility was rejected, the tribunal opted not to impose court costs in this instance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal of Appeal for Insufficient Substantiation in Social Welfare Case: The complainant sought free legal aid alongside the appeal. The appeal, dated August 27, 2021, was reviewed for compliance with formal requirements, including the need to articulate specific contraventions of constitutional rights by the lower court's decision. Despite additional submissions by the complainant on September 14, 2021, the tribunal found these insufficient, interpreting them as merely broad criticisms rather than fulfilling the requirement for a detailed constitutional rights violation claim. Consequently, the tribunal dealt with the procedural lapse using a simplified process as per legal provisions and decided to not proceed with the complaint. Although the request for judiciary cost waiver due to procedural futility was rejected, the tribunal opted not to impose court costs in this instance.
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KI-generiertThe appeal was not admitted (no entry) in the simplified procedure due to a clear deficiency in the statement of reasons.
The request for free legal aid was rejected because the appeal was hopeless (aussichtslos).
The court waived the collection of court costs as an exception.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_563/2021
Urteil vom 23. September 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiberin Berger Götz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Gemeinde Aeugst am Albis, vertreten durch die Sozialbehörde, und diese
vertreten durch Rechtsanwalt Hans Hegetschweiler,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 1. Juli 2021 (VB.2019.00194).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 27. August 2021 (Datum der persönlichen Übergabe) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 1. Juli 2021 und das darin gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 1. September 2021 an A.________, worin unter anderem auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von A.________ am 14. September 2021 (Poststempel) eingereichten Eingaben,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat,
dass ein auf kantonalem Recht beruhendes Urteil vor Bundesgericht weitgehend bloss wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. konkret und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 145 V 304 E. 1.2; 140 III 86 E. 2; 135 V 94 E. 1; je mit Hinweisen),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass die Beschwerdeführerin in ihren Eingaben vom 27. August und 14. September 2021, soweit sie sich überhaupt auf den Gegenstand des vorliegenden Verfahrens und die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen bezieht, rein appellatorische Kritik übt, womit den aufgezeigten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht Genüge getan wird (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 mit Hinweisen),
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Gerichtskosten) wegen aussichtsloser Beschwerdeführung (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG) abzuweisen ist,
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und dem Bezirksrat Affoltern am Albis schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 23. September 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz