Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_561/2008 KI-generiert

Dismissal of Insurance Benefit Appeal for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 8C_561/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding a decision made by the insurance court of a canton concerning disability insurance. The individual, having submitted a complaint against the ruling, also requested free legal assistance while seeking an extension for additional submissions. However, the legal requirements for the complaint were not met, as it lacked a legally sufficient request and fails to demonstrate how the initial decision violated the law or the factual determination was incorrect. Consequently, the court decided not to consider the complaint further.

Legislator-Regeste

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Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 55 Abs. 1 lit. c OG, Art. 273 Abs. 1 BStP, Art. 90 Abs. 1 OG; Dismissal of Insurance Benefit Appeal for Procedural Deficiencies: The individual, having submitted a complaint against the ruling, also requested free legal assistance while seeking an extension for additional submissions. However, the legal requirements for the complaint were not met, as it lacked a legally sufficient request and fails to demonstrate how the initial decision violated the law or the factual determination was incorrect. Consequently, the court decided not to consider the complaint further.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Versicherungsleistung Anwaltskosten Sozialversicherungsverfahren Prozesshandlung Subrogation des Versicherers

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule on the non-admissibility (Nicht-Eintretens) of the appeal in simplified proceedings.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to deny the request for free legal aid (Verbeiständung) due to lack of prospect of success.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court fees.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_561/2008

Urteil vom 28. Juli 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

S.________, Beschwerdeführer, vertreten durch

Advokat Dr. Matthias Aeberli, Freie Strasse 82, 4010 Basel,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. Februar 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 25. Juni 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. Februar 2008,

in das Gesuch vom 4. Juli 2008 um unentgeltliche Rechtspflege und um Erteilung einer Nachfrist zur Beschwerdeergänzung,

in Erwägung,

dass über das Gesuch um Nachfristerteilung unter Verweis auf Art. 43 und Art. 47 Abs. 1 BGG bereits mit verfahrensleitender Verfügung vom 7. Juli 2008 abschlägig entschieden worden ist,

dass ein Rechtsmittel unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),

dass mit anderen Worten in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG sowie des Art. 273 Abs. 1 BStP und des Art. 90 Abs. 1 OG : Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207 ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das am 4. Juli 2008 gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, soweit die Gerichtskosten betreffend, gegenstandlos ist und, soweit die Verbeiständung umfassend, wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Juli 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel